Corona-Praxis-Info

Letztes Update 17.11.20

Immer aktualisiert & erweitert, bleiben Sie informiert!

Aktuelle Praxisbedingungen zum runterladen: https://www.graf-laubenthal.de/wp-content/uploads/Fuer-Sie-und-uns-alle-HandOut-17.11.20.pdf

Inhaltsverzeichnis – wird mit jedem Update erweitert:

  • 06. Juli: Die Corona-App
  • 02. Juli: Mund-Nasen-Schutz – informative Links & Bezugsadressen
  • 27. Mai: Mund-Nasemasken bei Menschen mit Atemwegserkrankungen wie Asthma, COPD oder Herzerkrankungen, Angsterkrankungen u.m. – Hilfen
  • 26. Mai: Unwohlsein, Luftnot und Panik mit Mund-Nase-Maske
  • 26. Mai: Wie kann ich mich an den Mund-Nasenschutz gewöhnen?
  • 24. April: Physiotherapie mit Gesichtsvisier
  • 24. April: Wissenswertes über die Mund-Nase-Maske
  • 10. April Schutzmaßnahmen – Irritation über Medienberichte
  • 24. März: Schutzmaßnahmen und ihre Diskussion
  • 24. März: Was kann ich für mich tun in einer Infektionswelle?
  • 18. März: Allgemeine Praxishinweise

Die Corona-App

Die Corona-App von der Bundesregierung hat mittlerweile über 15 Millionen “Follower”. Selbstverständlich habe auch ich mich angemeldet um meine Patienten und andere Menschen optimal schützen zu können. Ob das etwas für Sie ist, informieren Sie sich gut! Hier finden Sie einige Links die Ihnen weiterhelfen können:

  1. Infos zur von der Bundesregierung: HIER
  2. Bericht via T-Online die über die Startprobleme berichtet und mit einer Animation ziegt wie sie funktioniert: HIER
  3. Infos von CHIP: HIER
  4. Infos von Tagesschau: HIER
  5. Kritik FAZ: HIER
  6. Kritik Merkur: HIER
  7. Kritik T-Online: HIER

Mund-Nasen-Schutz: informative Links und Bezugsadressen

Das Thema Mundschutz wird uns weiter begleiten. Immer wieder merke ich Irritationen, höre Fragen dazu und möchte hier die aktuellsten Antworten zu diesem Thema weiterreichen. In dem folgenden Link finden Sie fundierte und umfassende Antworten auf wichtige Fragen mit Hinweisen und Links zu Studien die bislang so gelaufen sind. “Prädikat sehr lesenswert”! Hier zum LINK.

Selbst trage ich privat meist Stoffmasken in guter Qualität. Ich und einige Patienten haben gute Erfahrungen mit diesen Masken gemacht. Sie haben zusätzlich einen auswechselbaren Filter. Verpackung und Porto sind im Preis enthalten. Hier zum LINK. – Weitere Angebote und Infos zur “Sommer-Maskerade” bietet dieser LINK.

Mund-Nasemasken bei Menschen mit Atemwegserkrankungen wie Asthma, COPD oder Herzerkrankungen, Angsterkrankungen u.m. – Hilfen

Menschen mit Atemwegserkrankungen haben schon Erfahrung mit Luftnot. Einerseits können bereits gemachte Erfahrungen mit Atemtechniken und Entspannung ihnen helfen, wenn sie mit Physiotherapie bereits Strategien erlernt haben damit umzugehen. – Das Tragen der Mund-Nase-Masken kann aber für viele Patienten schwierig sein, die solche Strategien nicht erlernt haben oder schon im “normalen Leben ohne Maske” Atemprobleme haben. Dann möchte ich den Betroffen empfehlen, zunächst die im letzten Artikel beschrieben Maßnahmen zu probieren – s.u. .

Wirklich hilfreich kann aber eine angepasste Atemgymnastik bei einer/m auf Atemtherapie spezialisierten Physio sein. Sie können sich dazu von Ihrem behandelnden Arzt eine Verordnung über KG-Atemtherapie ausstellen lassen. – Auch erfahrene Yogatherapeuten können weiterhelfen, da Atemübungen wie auch Entspannung Grundinstrumente des Yoga sind. https://www.graf-laubenthal.de/therapien/atemtherapie/

Menschen mit Herzerkrankungen oder Angsterkrankungen können ebenfalls zuerst die Meditation mit dem Bodyscan ausprobieren. Allerdings wäre es sinnvoller, wenn sie von einem erfahrenen Therapeuten begleitet werden, der sie leiten und die Übungen persönlich anpassen kann! Er/sie kann dem Patienten bei Schwierigkeiten zur Seite stehen und helfen. – Sprechen Sie auch da Ihren behandelnden Arzt an, ob er in Ihrem Falle eine Verordnung für sinnvoll hält.

Gerne können Sie auch einen Termin bei mir machen, mit oder ohne Privatrezept. Ich berate und behandele Sie mit Instrumenten der klassischen Physiotherapie wie auch Yoga. – Sollten Sie Angst haben persönlich in meine Praxis zu kommen, dann gibt es die Möglichkeit einer telefonischen Begleitung – und – in kurzer Zeit auch einer Online-Therapie/Beratung. Schreiben Sie mir einfach eine Mail und ich rufe Sie an: graf-laubenthal@t-online.de.

Infos zur Atemtherapie: https://www.graf-laubenthal.de/therapien/atemtherapie/

Unwohlsein, Luftnot und Panik mit Mund-Nase-Maske

Einige meiner Patienten wie auch andere Menschen klagen über Beklemmungsgefühle, andere über Luftnot, manche bekommen Panikgefühle. – Warum ist das so? Bekommen wir weniger Sauerstoff? Oder gibt es andere Gründe dafür?

Wenn wir uns vorstellen, dass alle Chirurgen, OP-Schwestern, medizinisches Personal auf Intensivstationen und Isolierstationen, aber auch Menschen in Laboren, oder Landwirte beim Spritzen usw. unterschiedliche Atemschutzmasken tragen müssen – und das längere Zeit und oft unter größeren Anstrengungen wie z.B. langen Operationen, liegt die Ursache für diese Gefühle nicht realistisch im Sauerstoffmangel. – Dazu habe ich im Internet einen einfachen Versuch gefunden, wo von einem Lungenfacharzt der Sauerstoffgehalt im Blut und der Puls gemessen wurde. Dabei trug die Probantin verschiedene Mund-Nase-Masken. Es wurde auch ohne gemessen. Dabei konnte beim Sauerstoffwert keine Unterschiede festgestellt werden! Neugierig wie ich bin, habe ich diesen einfachen Versuch mit meinem Oximeter nachgestellt, auch mit Patienten. – Wer einen Oximeter hat, kann dies ganz einfach selbst nachtesten. Hier zu dem Link mit dem Info-Film: https://www.t-online.de/gesundheit/id_87881782/luftnot-durch-atemschutzmasken-das-steckt-dahinter.html

Diese unangenehmen Gefühle haben also eher den Grund darin, dass wir nicht daran gewöhnt sind. Vielleicht empfinden wir den Mund-Nasenschutz wie einen “Maulkorb” oder wir haben schon mal akute Luftnot erlebt. Alleine der Gedanke, dass etwas den Weg an die frische Luft versperrt ist psychologisch unangenehm oder sogar beängstigend, ist doch Luft zu atmen das, was wir am vitalsten zum Leben brauchen! Wir können bis zu einigen Monaten ohne Essen auskommen und einige Tage ohne Trinken, aber ohne Atmen keine fünf Minuten! – Dazu kommen auch weitere Faktoren, die ich weiter unten am 24.04. genannt habe: die Nasenorientierung ist weg bzw. stark verändert, ein Teil meines Gesichtsfeldes ist eingeschränkt, der Stoff irritiert meinen Gesichtsbereich usw…., d.h. ich brauche mehr Konzentration und habe mit einigen Irritationen zu kämpfen.

Wie kann ich mich an den Mund-Nasenschutz gewöhnen?

Ich habe bei Patienten beobachtet, dass sie sich am einfachsten an den Mund-Naseschutz gewöhnen und ihre Panik schnell verlieren, wenn ich sie 1. gut informiere (das habe ich hiermit schon getan!) und – wenn sie sich zuerst damit einfach mal hinlegen und eine Entspannungsübung machen. Dazu lade ich Sie gerne hier ein. Machen Sie einfach meinen kleinen Bodyscan und beobachten wie es ihnen danach geht. Steigern Sie im Sitzen und dann gehen Sie etwas durch den Raum, usw… – Stellen Sie sich auch mal vor, dass wir “Medizinleute” und andere das auch tragen und alle noch fit und munter sind. Es ist also auch hilfreich mit einem Mentaltraining. – Hier geht es zum Bodyscan (erste Audiodatei!) : https://www.graf-laubenthal.de/service/download-service/

“Danke!” – Steinbild und Foto: Helga Graf-Laubenthal

Physiotherapie mit Gesichtsvisier

Seit einer Woche habe ich endlich meine Gesichtsvisiere. Diese sind besonders wichtig als Schutz bei Manuellen Therapie und ähnlichen Behandlungen, wo ich nah an meinen Patienten arbeite.

Bild: Elke Kinzer

Mund+Nasen-Maske

Sie soll ab Montag Pflicht werden in bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens. Es herrscht auch hier immer wieder Verwirrung wegen unterschiedlicher Aussagen, die auch oft nur Teilaspekte des Gesamtbildes darstellen. Deshalb hier wichtige Aspekte im Überblick – nach besten Wissen – aus meiner persönlichen Sicht und Erfahrung:

Mund-Nasen-Maske

  1. Die Mund-Nase-Masken sind KEIN Vollschutz, weder für mich noch für mein Gegenüber! Sie können aber – je nach Art der Maske! – die Anzahl der Krankheitserreger allgemein im Kontakt zu meinem Gegenüber reduzieren, in dem Sie Aerosole aus meiner Atemluft beim Sprechen eindämmen.
  2. Trägt mein Gegenüber eine Maske und ich nicht, werden meine Aerosole beim Atmen und Sprechen direkt zu ihm übertragen. Er/sie ist ihnen trotz Maske ausgesetzt.
  3. Tragen wir beide eine Maske, erhöht sich der gegenseitige Schutz!
  4. Trotz des realtiv geringen Direktschutzes haben wir noch weitere Vorteile: Das „Ins-Gesicht-Fassen“ wird uns bewusst gemacht und wird dadurch – zumindest teilweise – verhindert. – Zudem erinnern wir uns gegenseitig an die unsichtbaren kleinen Viren und werden achtsamer in unserm Umgang mit Abstandhalten & Hygiene!
  5. Beim Tragen einer Maske verringern wir nicht nur den Austausch von Viren sondern auch von Bakterien und anderen Erregern. Das bedeutet, dass unser Körper nicht zusätzlich noch von anderen Erregern überflutet wird. Unser Immunsystem wird entlastet. – Unser Immunsystem bekämpft täglich unzählig viele Erreger erfolgreich, das meiste bekommen wir gar nicht mit, denn unser Körper erledigt das für uns „nebenbei“…!!! NUr wenn unser Immunsystem überfordert ist, meldet unser Körper sich mit Krankheitssymptomen.
  6. Wichtige Punkte bei der Maske sind: Abschluss über der Nase über einen anzudrückenden Nasen-Metallbügel, guter Abschluss rundherum und einen mehrlagiger dichter Stoff (nur so dicht, dass Sie noch gut Luft bekommen!).
  7. Reinigen der Stoffmasken: Sobald die Maske etwas feucht wird bzw. nach kurzer Zeit, d.h. 1-2 Stunden tragen – bitte wechseln! Die gebrauchte Maske direkt an den Ohrengummis fassen und in einem Schutzbeutel sicher aus dem Verkehr ziehen bis zur Wäsche. Waschen mit mindesten 60°C – besser kochen!!!
  8. Einmalmasken: ebenfalls wenn sie feucht wird bzw. nach ein paar Stunden im Restmüll entsorgen (genauso wie Einmalhandschuhe). Der Restmüll wird verbrannt.
  9. Ausziehen der Masken: Berühren Sie die Maske so wenig wie möglich. Am Besten an den Gummis oben außen nehmen und ausziehen. Wenn sich dort Keime – innen / außen – angesammelt haben, macht es keinen Sinn sie im Gesicht oder auf die Hände zu übertragen oder umgekehrt von den Händen auf das Gesicht.
  10. Masken “Parken”: Die Falt-Masken mit Ohrengummis sind da klar im Vorteil, denn ich kann die Maske mit beiden Händen zusammengefaltend unter das Kinn schieben. Fassen Sie dafür mit “spitzen Fingern” oben außen an den Maskenaußenseiten an – genauso wieder beim Hochziehen. – Nasenbügel wieder festdrücken.
  11. Masken permanent tragen? NEIN! Meiner Meinung nach ist das keine gute Idee, da man zu lange Zeit die noch stärker mit CO2 angereicherte Luft aus der Maske einatmet. – Die aktuelle Maßgabe seit Montag ist, die Maske in den Geschäften, in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder in ähnlichen Zusammenhängen zu tragen, wo es nicht immer gut gelingt, den Mindestabstand zu einer anderen Person auf 2 Meter auszuweiten. Im Park oder auf der Strasse achten Sie besser immer auf den Mindestabstand – oder wenn andere unachtsam sind, drehen Sie sich zur Seite oder bleiben stehen.
  12. Brillenträger: ziehen Sie zuerst die Maske an und dann darüber die Brille. So kann sie am wenigsten beschlagen. – Gleitsichtbrillenträger bitte Achtsamkeit, denn die Sehflächen können sich damit etwas verschieben. Auch ist das Sichtfeld nach unten u.U. etwas eingeschränkt.
  13. Unsicherheit in Orientierung und Motorik: Gerade Menschen, die ohnehin schon unsicher sind, sollten das Bewegen & Gehen im Raum wie auch andere Verrichtungen erst einmal vorsichtig zuhause ausprobieren. Unsere Nase dient uns als Orientierung im Raum – für die Motorik des gesamten Körpers! Unser Gehirn hat also Schwerarbeit zu leisten, wenn plötzlich eine so drastische Maßnahme unser Gesichts-und Nasenfeld verändert. Auch das Blickfeld kann mitbetroffen sein, vorallem wenn die Maske nicht gut passt oder sitzt!
  14. Konzentrationsfähigkeit eingeschränkt: Aus dem vorigen Punkten 11-13 resultiert, dass wir mit Maske (plus Abstandhalten, Handhygiene) mehr Konzentration aufbringen müssen für die ganz normalen Alltagstätigkeiten. Üben Sie sich also in Geduld, Ruhe&Achtsamkeit!
  15. Masken selber nähen: Hier ist eine Anleitung die alle wichtigen Kriterien erfüllen kann: https://www.namensbaender.de/blog/mundschutz-naehen/
  16. Notbehelf für eine Notbehelfsmaske: Es soll – laut Anordnung – auch ein Schal reichen. Folgende zwei Bastel-Möglichkeiten die man in der Not schnell hinbekommen kann, finden Sie hier: https://www.bing.com/videos/search?q=mund+nasen+maske+ohne+n%c3%a4hen&&view=detail&mid=1801E09AFA5D9ABE0D7C1801E09AFA5D9ABE0D7C&&FORM=VDRVRV
  17. Der beste Schutz aus aktueller Sicht der Wissenschaftler: Halten Sie mindestens 2 Meter Abstand!!! – Und natürlich die “Therapeutische Händewaschung”: https://www.bing.com/videos/search?q=h%c3%a4ndewaschen+anleitung&docid=608016396408916914&mid=FB75E2B2E564933E63CFFB75E2B2E564933E63CF&view=detail&FORM=VIRE!

Update 10. April

Schutzmaßnahmen – Irritation über Medienberichte

Mich ereilen über unsere Medien so viele irritierende Aussagen über die Schutzmaßnahmen. Es sind viele Halbwahrheiten unterwegs, die dazu führen, dass wir eine Situation bzw. Maßnahme nur aus einer Sichtweise betrachten ohne die Vielseitigkeit des Problems zu berücksichtigen. – Titel und Wortwahl in den Medien sind oftmals an unser Gefühl gerichtet und nicht in einer sachlichen Form geschrieben / gesagt. Man nannte das schon zu Bölls Zeiten “Sensationspresse”. Heinrich Bölls Buch “Die verlorene Ehre der Katharina Blum” wurde in den 80zigern verfilmt. – Mich erreichen vollkommen unsachliche, demagogische Kettenbriefe, hinter denen sich die Absender “versteckten”, denn sie schreiben nicht, was sie selber dazu dachten. Diese Kettenbrief sind hochexplosiv für unsere Emotionen, helfen aber nicht durch Sachlichkeit Licht ins Dunkel zu bringen. Sie tragen nur zu noch mehr Verwirrung und Angst bei.

All das schürt unser Gefühl der Unsicherheit und dem Gedanken: “Wem kann ich eigentlich noch trauen? – Keine gute Sache! Deshalb bin ich ständig in Recherchen vertieft und versuche hier ganz einfach das Wichtige nochmal auf ein paar Punkte zu reduzieren – nach bestem Wissen und Gewissen aus meiner Sicht der Dinge:

  1. Wir haben es mit einem unbekannten Virus zu tun,
  2. daraus folgert, dass wir alle noch keine Antigene aufbauen konnten!
  3. Das Virus ist höchstinfektiös – verbreitet sich hauptsächlich über Tröpfchen-Infektion
  4. das bedeutet, dass es bei zwichenmenschlichem Kontakt zu blitzschneller Verbreitung kommt. Mehr dazu HIER.
  5. Das Virus ist vermutlich nicht “gefährlicher” als das uns bekannte Grippe-Virus, Tödlichkeit ggf. sogar geringer? – aber ganz genau wissen wir auch das noch nicht! Da es aber neu ist…
  6. …hat das zur Folge, dass bei einer schnellen Verbreitung des Virus unserem Gesundheitssystem einfach die Puste ausgeht. Ab einem gewissen Punkt werden unsere Kapazitäten nicht mehr ausreichen. Und da es um eine Lungenerkrankung geht, geht es dabei ums Überleben. Ohne Luft geht nichts!
  7. Aus diesen Gründen sind die Schutzmaßnahmen notwendig, um nicht Menschen sterben lassen zu müssen, weil wir ihnen nicht helfen können! – Im übrigen betrifft das – wie wir schon gut sehen konnten – nicht nur alte Menschen oder Risikogruppen! – Und wer will die Entscheidungen treffen, wer überleben darf mit einem Beatmungsgerät und wer nicht? Es grüßt Italien!
  8. Zusammengefasst heißt das, dass wir noch genau so lange die Schutzmaßnahmen beibehalten müssen und nach der Situation anpassen, bis wir einigermaßen sicher sein können, dass wir allen medizinischen Notfällen helfen können Natürlich sind Faktoren wie Erreichen der Herdenimmunität, mehr Wissen über den Virus und mögliche Therapie- und Schutzmaßnahmen bei diesem Thema ebenfalls relevant.

Uns sollte klar sein, dass wir so viel widersprüchliche Meinungen in den Medien haben, da einerseits noch viel Unwissenheit über Corona herrscht. Andererseits verdienen auch die Medien ihr Geld, und nicht jeder der was schreibt, macht dies unter ethischen Gesichtspunkten. Auch gibt es Menschen und Gruppen, die sich profilieren möchten. Mit anderen Worten: man braucht eine gehörige Portion Medien-Kompetenz, Erfahrung, Überblick und Zeit um sich durch die ungeheure Menge an (Teil-)Informationen zu einem tragbaren Bild durchzuarbeiten – und dabei auch noch gesund und froh zu bleiben. – Hier finden Sie meine Beiträge zur Stärkung und Unterstützung für SIE: https://www.graf-laubenthal.de/corona-praktische-hilfe-in-krisen/ Passen Sie gut auf sich auf!!!

Für mich und meine Praxis bedeutet das, dass ich weiterhin die angebenen Schutzmaßnahmen durchführen werde. Es bedeutet aber auch, dass ich weiterhin – wie viele Menschen in Deutschland und auf der ganzen Welt – mit großen finanziellen Einbußen und einer wirtschaftlichen Unsicherheit rechnen muß. – Das ist das Lebenmachen wir das Beste daraus und …..helfen uns gegenseitig! – Ich möchte Sie unterstützen – schauen Sie rein in meine Hilfsstrategien!

Update 24. März 2020

Schutzmaßnahmen und ihre Diskussion

In der Zeit der multipler Medienflut, in der sich wiedersprechender Informationen, Wichtigtuer, Panikmacher verbunden mit einem nicht vollständig bekannten Virus und einer damit neuen herausfordernden Erfahrung, kann man sich fragen, wie am ruhig bleiben soll und gleichzeitig alle wichtigen Infos mitbekommt? Klar sind folgende Fakten: das Virus wird sich bei uns einbürgern wie auch Grippe und Erkältung. Es wird eine Zeit brauchen, bis genug Menchen eine Immunität erreicht haben, um den Erkrankungspeak abzubrechen und zu einer “normalen Auslastung” unseres Gesundheitswesen zurückkehren zu können. Corona heizt uns persönlich, familiär und gesellschaftlich, beruflich und wirtschaftlich gehörig ein! Er fordert uns auf allen Ebenen heraus! – Nehmen wir diese Herausforderung an!

Es kann hilfreich sein…

  • Sich nur einmal am Tage sich zu informieren – statt überall zuzuhören oder reinzuschauen!
  • Eine seriöse Quelle zu wählen, z. B. das Robert-Koch-Institut. HIer finden Sie informative Links: https://www.graf-laubenthal.de/informationen-zum-coronavirus/
  • Die Schutzvorschriften wirklich zu beherzigen und zu üben!
  • Täglich etwas für sich zu tun
  • Kommunikation mit lieben Menschen einmal anders erfinden
  • Den Versuch wagen, sich selbst zu nähern – in Ruhe in Stille… – früher nannte man das „Muße“.

Durch unser antrainiertes “Negativ-Denken” und unsere “Schlechte-Nachrichten-Kultur” liegt unser Fokus auf mögliche Gefahren und Problemen. Wir geraten damit automatisch in ein Ungleichgewicht unserer Wahrnehmung: Die Wahrnehmung steuert unsere Emotionen. Unserer Emotionen steuern unser Denken. Unser Denken steuert unsere Handlungen. In Gefahrensituationen entwickeln wir automatisch einen Tunnelblick, der uns nicht mehr die anderen Möglichkeiten erkennen läßt. Das sind vertane Chancen! Deshalb möchte ich heute den Fokus auf die Möglichkeiten legen die uns stärken können!

Was kann ich für mich tun?

Die Frage heute ist: “Was können wir tun?” Es geht also nicht nur darum Gefahren auszuweichen oder sich nur mit der “Bedrohung” von außen zu beschäftigen, stärkend ist es sich seine Möglichkeiten zu überlegen. Wo will ich meine Gedanken, meine Energie, meinen Schwerpunkt hinlegen? Wie kann ich Kraft entwickeln und Inspirationen einladen? – In späteren Beiträgen werde ich näher auf einzelne Punkte eingehen! – Diese Hinweise gelten natürlich für jede Infektionswelle!

Weitere Möglichkeiten – vorallem wenn Sie körperlich, emotional instabil sind, Schlafstörungen haben, Sie das Bedürfnis nach Unterstützung haben: Nehmen Sie die Hilfe von Ärzten und Therapeuten in Anspruch. Dafür sind wir da! – Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten einer Unterstützung als hier beschrieben, werden Sie selber kreativ und machen sich einen persönlichen inspirierenden Plan und hängen ihn sichbar auf!

18. März: Allgemeine Praxishinweise

auch wenn Sie bereits sich “überfüttert” fühlen von Informationen zum Thema Corona, so möchte ich Ihnen dennoch die Möglichkeit geben, sich darüber zu informieren, wie ich damit in meiner Praxis umgehe. Meine Praxis ist weiterhin offen für “Nicht-Risiko-Patienten”, für Menschen, die nicht aus Risikogebieten kommen und alle, die sich gesund fühlen! Die weitere therapeutische Versorgung ist also im Moment noch gewährleistet.

Wichtig: sollten Sie Symptome zeigen, die Sie nicht zuordnen können wie Husten, Halsschmerzen usw., dann setzen Sie sich bitte telefonisch oder per Mail mit mir in Verbindung! Alles Weitere zum Thema Vorsichtsmaßnahmen in meiner Praxis finden sie folgend hier: https://www.graf-laubenthal.de/wp-content/uploads/Für-Sie-und-uns-alle-HandOut-18.03.20.pdf

Neues ist auch eine Chance: Auch wenn wir Corona ernst nehmen müssen und alles tun sollten, um die schnelle Ausbreitung zu stoppen damit wir Risikomenschen – aber auch uns selbst – nicht gefährden, möchte ich Sie als Yogatherapeutin inspirieren, der aktuellen Situation gegenüber auch positiv gegenüber zu stehen! Krisenzeiten sind die besten Zeiten, um Achtsamkeit zu üben, alte Verhaltensweisen zu überdenken und Neues auszuprobieren. Krisen förden unsere Potentiale und bringen unsere Scheuklappen der Gewöhnung zum Einsturz. Das schafft Platz für neue Kreativität und unsere eigene Weiterentwicklung.

Jede Medaillie hat also zwei Seiten. Und wir haben immer die Möglichkeit uns zwischen den beiden Seiten – damit meine ich die Möglichkeit der zwei Sichtweisen auf Corona – zu entscheiden: gehen wir in die helle offene Seite und schauen wie uns die Krise in unserer Entwicklung hilft, oder schauen wir in die dunkle, pessimistische Seite? Wir haben immer die Wahl – jeden Moment auf Neue, egal was kommt!

Wählen Sie die offene Seite mit Aussicht auf Potentialentwicklung, dann können Sie sich ruhig entspannen – Ihr Stresspegel sinkt deutlich – damit auch die Stresshormone – damit verbessert sie nachhaltig Ihre Immunkraft – Sie erhalten Ihren Energielevel – Sie stoppen den angstvollen Tunnelblick – Sie können neue Möglichkeiten entdecken – Sie inspirieren und ermutigen andere Menschen – Sie strahlen Hoffnung und positive Energie aus und – Sie machen sich und andere Menschen glücklicher & gesünder…!!! – Sie haben die Wahl, jeden Moment auf Neue! – Probieren Sie es doch einmal!

“Mich kann nichts aus der Ruhe bringen… ich bleibe auch bei Corona tiefenentspannt!”