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Corona – Praktische Hilfe in Krisen

Letztes Update: 02. Dezember 2020

Was können Sie tun, um Stress und aufkommende Sorgen und Ängsten entgegen zu treten? – Die aktuelle Situation und unvorhersehbare Zukunft ist für uns alle eine Herausforderung. Corona fordert uns auf neue Wege zu gehen, alte Verhaltensmuster loszulassen und Neues zu lernen. Das beginnt schon bei so banalen Dingen wie Händewaschen. So wie ich es als Kind gelernt habe, reicht jetzt nicht mehr aus. Ich lerne also meine alte tief automatisierte Verhaltensweise zu modifizieren bei der “Chirurgische Handhygiene”. Das ist Arbeit und braucht mehr Energie! Energie verliere ich aber auch über meine Sorgen und Ängste. Diese erhöhen meinen Stresspegel und verändern damit meine Körperchemie. Mehr dazu lesen Sie hier: https://www.graf-laubenthal.de/wp-content/uploads/Raus-aus-der-Stressfalle-Heartmath-1.pdf

Inhaltsverzeichnis

  1. Yoga unterstützt
  2. Zehn kleine Inspirationen als Alltagshilfe mit angeleiteten Übungen
  3. Unsere Sichtweise – wir haben die Wahl!
  4. Die Macht unserer Gedanken
  5. Praktizieren des offenen Gewahrseins
  6. Die Gegenstandsmeditation
  7. Bewegung hilft – Glückshormone aktivieren und fit bleiben
  8. Unsere persönliche Wahrnehmung bildet die Grundlage für unsere Beurteilung – auch in der Corona-Situation!
  9. Mit Enttäuschungen angemessen umgehen
  10. Meditation auf Wald-Geräusche: “Kurzurlaub im Wald”
  11. Historischer Überblick hilft mit Corona differenzierter umzugehen…
  12. Empfehlungen für (Leistungs-) Sportler & Sport
  13. Tipps für einen entspannten Sommerurlaub
  14. Home-Office: ohne Rücken- Nacken – oder Armschmerzen
  15. Körperliche Beschwerden im Home-Office: Ursachen & Tipps
  16. Ein starkes Immunsystem
  17. Rezept Helgas Winter-Power-Smoothie
  18. Covid-19-Kontakt-Tagebuch

1 – Yoga unterstützt

Alexas Fotos PX

Im Yoga finden wir viele Hilfestellungen, um mit stürmischen sehr anspruchsvollen Situationen besser umgehen zu können. Diese Hilfen möcht ich Ihnen als Yogalehrerin und Yogatherapeutin anbieten. – Yoga soll uns helfen wieder schneller in ein Gleichgewicht zurückzufinden. Yoga lehrt uns wie wir funktionieren mit Geist (=mind), Gedanken und Gefühlen. Er lehrt uns, welche Auswirkungen es hat, wenn wir unseren Geist (=mind) nicht üben. Er zeigt uns Wege zu unseren verschütteten und vergessen Potentialen- zu unserer inneren Stärke und zu einer von uns aus gehenden Stabilität und Orientierung!

2 – Zehn Inspirationen & Übungen

Als erstes habe ich für Sie 10 Inspirationen für den Alltag aufgezeichnet. Es sind Erinnerungen an einfachen Möglichkeiten der Stressreduktion. Hören und lesen Sie einfach mal hier hinein: https://www.graf-laubenthal.de/service/download-service/ Scrollen Sie etwas nach unten, dann finden Sie die 10 Tipps mit kleinen Übungen.

3 – Unsere Sichtweise – wir haben immer die Wahl!

Es gibt keine Sache in der Welt der Dualität, die ich nur von einer Seite aus betrachten kann! Was bedeutet das? Ich habe immer die Wahl, welche Seiten ich sehen will. Wir alle kennen das: eine Situation, eine Begegnung ein Ereignis, ein Schicksalsschlag den wir nicht akzeptieren wollten – und dann …danach erst viel später erkennen wir die Vorteile und sind dafür oft froh oder sogar dankbar! Auch beim Wandern kann ich nicht um die Ecke sehen, vieles bleibt im Verborgenen und meinen Spekulationen ausgesetzt, bis ich meinen Weg gemacht habe. Natürlich kann ich mir fürchterliche Ungeheuer vorstellen oder Gefahren anderer Art, aber wie geht es mir dabei?

“Dunkelseher” sind klar im Nachteil zu offenen Menschen, denn sie verpassen das Leben und verlieren unendlich viel Energie! – Bild: (C) Helga Graf-Laubenthal

So ist es jetzt auch mit der Corona-Situation! Nur echte “Hellseher” können vorausschauen – aber “Dunkelseher” meinen es ebenfalls zu können…! Nur raubt uns das Dunkelsehen alle noch vorhandenen Energie, verengt unseren Blick der Möglichkeiten auf einen Tunnelblick und raubt uns die Freude an den schönen Dingen, die wir ja doch trotzdem noch haben! Die Frühlingssonne scheint weiterhin wärmend am Himmel, die Natur verwöhnt unsere Sinne und auch der Nachbar grüßt uns noch freundlich! Aber das sehen wir nicht. Wir bereiten stattdessen auf geistiger Ebene den Weg in eine eher unfreundliche Zukunft vor, denn so wie wir denken, neigen wir auch zu handeln…!

4 – Die Macht unserer Gedanken

Was alleine auf der körperlichen Ebene passiert – nur aufgrund eines Gedankens und einer Vorstellung: “Denken Sie mal daran, wie ich eine saure, saftige Zitrone auslutsche!” – und dann beobachten Sie mal was in Ihrem Mund passiert…oder ihren Gesichtsmuskeln… bei diesem Gedanken! Deshalb heisst es auch so weise:”Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte – achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Handlungen,…” usw., kennen Sie vermutlich?

5 – Praktizieren des “Offenen Gewahrseins”

Es geht mir hier nicht um das “Konzept des positive Denkens”. Das funktioniert nicht wirklich wie auch Kritiker wie u.a. der Psychologe Günter Scheich kritisiert haben.

Im Yoga geht es vielmehr darum, den Geist zur Ruhe zu bringen. Ein ruhiger Geist ist ein offener Geist – ganz im Gegenteil zu dem sich verengendem Blick in Stresssituationen. Ein ruhiger Geist fördert den Zugang zu unserer Intuition, unserem Bauchgefühl, unserer Kreativität!

Jeder Gedanke produziert unweigerlich eine Emotion und damit eine Körperreaktion. Bei Sorgen und negativen Gedanken gerät unser Körper in eine Stresssituation und wird letztendlich für einen Angriff, eine Verteidigung oder eine Flucht vorbereitet. Kortisol und Adrenalin steigen an, wodurch u.a. unser Immunsystem geschwächt wird! Ein ruhiger Geist hingegen gibt unserem Körper die Möglichkeiten zu Regeneration und Heilung – und zur Stabilisieren unserer Immunkraft!

6 – Die Gegenstands-Mediation

Stein & Foto HGL

Im Yoga finden wir viele hoch effektive Übungen und Meditationen, um aus den Gedankenkreisen, unserem Hirngeplapper mit Sorgenspiralen mit düsteren Prognoseattacken wieder raus zu kommen. Eine einfache und sehr flexibel anwendbare Kurz-Meditation habe ich Ihnen unter Service hinterlegt. Hören Sie einfach mal rein – HIER! – Bitte scrollen Sie runter bis zu Service-Audiobereich und noch weiter nach unten bis zur Gegenstandsmeditation.

Auch wertvoll sien die beiden ersten Mediationen im Service-Bereich: 1. Meditation “Mini-Bodyscan” – 11 Minuten sowie 2. Meditation auf die Atmung – 13 Minuten: HIER. Beide Meditationen sind eine gute Vorbereitung auf die folgenden Mediationen. – Sie können mich jederzeit ansprechen, ich nehme für Sie auch gerne eine ganz maßgeschneiderte Meditation auf und sende Ihnen diese zu. In einem Beratungsgespräch klären wir dann was Sie wirklich brauchen und was zu Ihrer Situation passt. Ich begleite Sie!

7 – Bewegung hilft – Glückshormone aktivieren & fit bleiben

Ein Thema für meine Physio-Herz! Auch wenn wir jetzt nicht mehr Gruppensport machen oder im Verein mitmachen können, so gibt es doch genügend Möglichkeiten sich gut zu bewegen. Zudem haben wir das große Glück uns noch draußen aufhalten zu dürfen! In Spanien bei meiner Nichte ist das ganz anders, sie kann seit über 3 Wochen nicht mehr das Haus verlassen…! Aber auch drinnen kann man einiges tun! – Hören Sie HIER die Audioaufzeichnung Inspiration 3 – “Der Energie-Booster” – oder gut für Paare oder Familien Inspiration 10 – “Kissenschlacht” https://www.graf-laubenthal.de/service/download-service/

Was Bewegung alles anregen kann – warum es so wichtig ist, gerade jetzt (mal so als Erinnerung…!):

  • regt Durchblutung und Stoffwechsel an
  • unterstützt unser Immunsystem
  • reguliert den Blutdruck
  • positiv für den Fettstoffwechsel ( von wegen Corona-Speck…!!!)
  • fördert unseren Schlaf durch die körperliche Ermüdung
  • baut Stress ab
  • fördert Entspannung und körperliches Wohlgefühl
  • wirkt gegen unser “Corona-Durcheinander-Gefühl” und Phänomenen wie u.a. mit Konzentrationsschwäche, Unlust, schlechter Laune, Strukturlosigkeit!
  • kann unserer Ängste kontrollieren und abbauen helfen
  • vermindert das “Corona-Hilflosgefühl” durch Erleben von körperlicher Stärke, Power und Aktivität
  • kann uns ein Gefühl der Kontrolle geben da wir aktiv aus der “Opferrolle” raustreten.
  • körperlichen Druck abzuarbeiten trägt zur Partner- und Familienentspannung bei…
Bild: (C) Helga Graf-Laubenthal

Also nix wie los! – Wunderbar ist es raus in die Natur zu gehen und sich dort zu bewegen! Aber auch Gymnastikprogramme zuhause sind effektiv. Wer gesund ist kann sich im Internet genügend Anregungen holen. Wer irgendein körperliches Handycap hat, kann sich jederzeit auch an mich wenden. Mit moderner Technik ist viel möglich, sprechen Sie mich darauf an – per Mail: graf-laubenthal@t-online.de oder Telefon: 0172 – 1368 124!

8 – Wahrnehmung bildet die Grundlage für unsere Beurteilungen – auch in der Corona-Situation!

Wie valide ist Wahrnehmung wirklich? – Wir nehmen unsere Umwelt wahr: Menschen, ihr Handeln, ihre Mimik und Körpersprache, die Natur, Arbeitsabläufe, unseren Körper, “Fakten”, die Corona-Situation, die Presse und eben einfach alles, was unsere Sinne uns bieten wenn wir uns in dieser Welt umschauen – auch uns selbst! – Dies geschieht über all unsere Sinnesorgane und unser Gehirn.

In dem Wort Wahrnehmung steckt der Begriff “Wahr” und “nehmen”. Das bedeutet also, dass wir die Dinge die unsere Sinne und unser Gehirn “sehen” für “wahr nehmen”! – Hier finden Sie schöne Beispiele: https://www.onlinewahn.de/kipp-r.htm

Wie kommt es aber, das es so viele verschiedene “Wahrnehmungen” gibt? – Tatsächlich, es gibt so viele Wahrnehmungen wie es Menschen gibt. Wahrnehmung kann immer nur selektiv, aus meiner persönlichen Perspektive und eigenen Erfahrung geschehen. Das bedeutet, dass jeder einzelne Mensch nur einen Bruchteil der ganzen, wirklichen Wahrheit begreifen kann.

Dazu gibt es im Yoga eine schöne Geschichte: “Ein Bürgermeister hat Probleme mit Streitigkeiten unter seinen Dorfbewohnern darüber, welche die richtige Religion ist. Jeder will Recht haben, und es kommt zu immer mehr handgreiflichen Auseinandersetzungen und Unruhe im Dorf. – Da läd er Blindgeborene aus dem ganzen Land ein. Das ganze Dorf versammelt sich auf dem Dorfplatz auf dem ein großer Elefant steht. Die Verwunderung ist riesengroß, denn wie soll ein Elefant das Problem lösen? – Der Bürgermeister führt jeden Blinden an ein anderes Körperteil des Elefanten. Nun bekommen sie den Auftrag den Elefanten zu beschreiben, sie dürfen nicht lügen und nicht fantasieren, sondern sollen die Wahrheit sagen. – Der Mann am Bein beschreibt den Elefanten wie einen großen starken Baumstamm, der Mann am Schwanz beschreibt den Elefanten als ein dickes langes Seil – und so geht es weiter. Alle Blinden sagen die Wahrheit, denn sie können nur das Beschreiben, was sie schon mal erfahren haben, was in ihrem Kopf bereits gespeichert ist…und sie “sehen” nur einen Bruchteil des Elefanten.”

Mit anderen Worten halten wir die Welt wie wir sie sehen für die einzige mögliche Wahrheit. Wenn ich die richtige Einstellung habe, muß logischerweise der andere die falsche haben. Ich habe RECHT, der andere UNRECHT! – Schon streiten sich zwei “EGOS” wer Recht hat und Emotionen befeuern den Streit. Es geht dann nicht mehr um die Sache, die wir mit kritischem Abstand betrachten. Wir sammeln nicht gemeinsam Fakten, um ein ganzheitliches Bild der Situation – oder des Elefanten – zu erhalten, uns sozusagen gemeinsam der Wahrheit zu nähern.

Im Yoga studieren wir, wie unsere Emotionen – die Fensterscheibe durch die wir auf die Welt schauen – verdrecken und zuschmieren. Stärke und Menge meiner Emotionen beeinflussen und verfälschen das Bild von dem Objekt was ich sehe.

Corona bedeutet sehr viel Emotionen! Hier geht es um Angst vor dem Sterben, dem Verlust der Arbeit, dem Verlust meiner Freiheiten und vielem mehr! Es geht aber auch um Behauptung in unserer Leistungsgesellschaft, unserem gesellschaftlichen Status, unserer beruflichen Position usw.

Corona bedeutet ebenfalls Unsicherheit – gegenüber dem Virus – der Berichterstattung, der Politik, der Wirtschaft, der Finanzwelt, unserem Körper, der Zukunft – und vielleicht auch unseren Mitmenschen…

Gerne hätten wir jemanden, der uns sagen kann was wir tun können und wie es weitergeht. – Es gibt aber NIEMANDEN, vielleicht gibt es Wahrscheinlichkeiten – denn das ist das wirkliche Leben! – Wenn wir verstehen wie Wahr-Nehmung funktioniert, werden wir auch in die Lage versetzt, unsere Medien und Politiker anders zu sehen. Auch sie sind Menschen wie Du und ich. Wir lernen Informationen zu relativieren, zu sehen, wenn kein ganzheitlicher Blick auf Corona und andere Themen geworfen wird. Bestenfalls nehmen wir die Medien, die Politiker, Journalisten und Spezialisten in einem anderem Licht wahr. Wir erkennen, dass diese Menschen selbst in ihrer persönlichen Wahr-Nehmung stecken.

Auch ist es einfach, nach Schuldigen zu suchen. Wenn wir danach suchen, werden wir immer einen Schuldigen finden und Menschen oder Institutioenen, die etwas falsch gemacht haben. Dann wird es einfacher für uns. Wir haben einen Bösewicht, an dem wir unseren Frust auslassen können! – Das gab es doch schon mal, oder?….. Achtung, Falle!!!

Yoga bedeutet, dass wir Verantwortung übernehmen und uns aus der “Opferrolle” in die “Schöpferrolle” entwicklen. Wir können Halt nur in uns selber finden, nicht im Außen. – Es ist der Wert des Yoga, innere Stabilität für die Stürme im Außen zu entwickeln – anstatt sich “Kompetenzen” , “Kapazitäten”, Medien, Fachleuten, Parteien, Weltverschwörungstheorien und anderen Besserwissern “blind” anzuschließen! – Trauen wir uns doch, uns und anderen Unsicherheit zuzugestehen, um damit der “Realität” näher zu kommen!

Yoga heißt die eigene Bequemlichkeit aufzugeben und sich selbst, seinen Geist, seine Emotionen zu studieren und die eigene inneren Mitte zu suchen. Wenn wir uns selber besser verstehen lernen, können wir andere auch besser verstehen, können wir Zusammenhänge leichter erkennen – Corona läd uns dazu ein, sich dieser Mühe auszusetzen! Das bedeutet lernen und wachsen. – Yoga lehrt uns auch, dass wir nicht die absolute Wahrheit sehen können – wenn es sie überhaupt gibt…?

Betrachten wir das uns allgegenwärtige umgebende Medien-Spektakel mit diesem Wissen, ändert sich unsere Sichtweise und damit unser Erleben der Corona-Situation. – Sich nur einmal am Tag kurz dem Thema Corona zu widmen, reicht aus und hält Ordnung in Kopf und Gefühlen! Dann bleibt uns Energie für Positives & Konstruktives!

9. Mit Enttäuschungen angemessen umgehen

Die Corona-Situation ist weltweit zuständig für eine großzügige Produktion von Enttäuschungen. Oder Sind SIE frei davon??? – Wenn nicht, dann könnten Ihnen folgende Gedanken und Strategien weiterhelfen:

Eine Enttäuschung kann immer nur dann entstehen, wenn wir einer Täuschung aufgelaufen sind. Im vorhergehende Artikel über Wahrnehmung haben wir schon festgestellt, dass WAHR-Nehmung immer sehr individuell, persönlich geprägt von unseren Erfahrungen und nur ein Teilstück der gesamten Realität ist. Also gehören Enttäuschungen zum Leben. Manchmal aber häufen sich unsere Enttäuschungen, weil sich unserer Realität ganz schnell und massiv ändert. Das ist nicht nur in der Corona-Situation so, auch wenn man plötzlich krank wird, Schmerzen bekommt oder verletzt wird (körperlich oder emotional) oder einen großen Verlust erleidet.

Verlust erleiden wir z.Z. massiv – und das von außen gesteuert: Schutzmasken tragen, Abstand halten, keine Menschen treffen usw. – unser ganzes Leben ist auf den Kopf gestellt und wir sind massiv in unserer gewohnten Freiheit eingeschränkt! Wir können nicht mehr unseren Plänen nachgehen, wir sollen uns ganz neu einrichten privat und auf der Arbeit. Das schafft Enttäuschung, Frustration, Hilflosigkeit, Ärger, Wut,und andere Negativ-Emotionen, die in unserem Körper Stress auslösen. Davon wollen wir uns befreien, tun dies aber oft über Umwege wie Verdrängung, Schuldzuweisungen nach draußen, Ignorieren oder Wut ablassen bei anderen Menschen. In unserer Kultur gehört es nicht in den Schulunterricht, wie man damit für alle Beteiligte wirklich konstruktiv umgeht, und dabei einen kühlen, geordneten Kopf behält!

Im Yoga steht die Beobachtung meiner Reaktionen und ihrer Folgen im Vordergrund, ebenso die Beobachtung meiner Emotionen wie auch ihrer Folgen. Das Erkennen dieser Vorgänge wie auch eine konstruktive Umwandlung zu finden ist hier das Ziel. Alle anderen Strategien wie Verdrängung, Schuldzuweisungen oder emotionale Aktionen nach außen haben negative Folgen. Grundsätzlich verursachen sie einen enormen Stress in uns, der sich immer gegen uns selbst richtet. Mehr hierzu finden Sie hier: https://www.graf-laubenthal.de/wp-content/uploads/Raus-aus-der-Stressfalle-Heartmath-1.pdf Fortsetzung hier: https://www.graf-laubenthal.de/wp-content/uploads/Raus-aus-der-Stressfalle-Heartmath-2.pdf

Sollten Sie als Kind Fan von Pippi Langstrumpf gewesen sein die singt: “Ich bau mir meine Welt – so wie sie mir gefällt“, dann ist das heute leider keine ausgereifte und tragfähige Strategie um Stress abzubauen. Diese üblichen Strategien können – wenn wir nicht achtsam mit uns umgehen, auf Dauer nicht nur Frustration, sondern auch Hilflosigkeit, Unzufriedenheit, schlechte Laune& miese Stimmungen bis hin zu depressiven Verstimmungen produzieren. Keine gute Idee um gesund zu werden oder gesund zu bleiben!

Gehen wir also in Mediation. Hier kann eine analytische Meditation uns weiterbringen. Auch zur Bearbeitung von aufkommenden Ängsten kann Meditation hilfreich sein – nicht verdrängen in den tiefen Keller meines Unterbewußtsein – sondern anschauen damit es sich schnell wieder auflösen kann – und ich für mich konstruktive Sichtweisen und Lösungen entwickeln kann. Das kann ebenfalls Teufelskreise im Außen zum Auflösen verhelfen.

Hier geht es zur Analytischen Meditation über “Ent-Täuschung”: https://www.graf-laubenthal.de/service/download-service/

10. Meditation auf Wald-Geräusche: “Kurzurlaub im Wald”

Bild: HGL

Eine einfache Methode der Meditation ist sich auf etwas zu focussieren. In der Gegenstadsmeditation habenSie sich auf das Fühlen konzentriert. Bei der akkustischen Meditation richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Geräusche. Natürlich sollten diese für Sie immer angenehm assoziiert sein. Diese Fokussierung läßt Ihren Kopf langsam leer werden von lästigen Gedankenschwadronen. Wenn der Kopf wieder “frei” wird, kann Entspannung eintreten. Entspannung führt zu Regeneration des Körpers und klarem Denken. Hier habe ich eine Wald-Meditation gewählt, wunderbar im Frühling zu genießen.

Sie haben nicht die Möglichkeit einfach mal in den Wald zu gehen? Ich war für Sie im “meinem Wald” und habe eine Aufzeichung für Sie gemacht. Lassen Sie sich entführen in “meinen Wald”! Hier finden Sie die Aufzeichnung unter Audio-Dateien: https://www.graf-laubenthal.de/service/download-service/

11. Historischer Überblick hilft mit Corona differenzierter umzugehen…

Meist sind wir in den Erfahrungen unserer aktuellen Zeit sowie in unserer Kultur & Land gefangen. Wir halten diese für eine für uns persönlich aussagekräftige Realität. Daraus leiten wir unser Ansprüche an das Leben ab – sie definieren unsere Vorstellungen und Wünsche. Deutlich können wir in der Begegnung mit Menschen der Kriegsgeneration oder mit Menschen aus armen Ländern erkennen, dass unser Vorstellungen und Wünsche an unser Leben nicht auf der ganzen Welt indentisch sind.

Unsere Wünsche und Vorstellungen aber können zu Enttäuschungen führen über das was wirkliche Realität ist und was für uns persönlich möglich ist. Wir fühlen uns enttäuscht wenn es keine Übereinstimmung gibt. – Ein kurzer Blick des Historikers Hartmut Berghoff im Interview mit WELT gibt uns Einblick ins letzte Jahrhundert, wirklich lesenswert!

12. Empfehlungen für (Leistungs-) Sportler / Sport

HIer finden Sie einen Bericht dazu der Ihnen Entscheidungshilfen gibt für Ihr Training. Grundsätzlich möchte ich als Physio folgende Empfehlungen geben zum Thema Sport:

  • Sport und Bewegung sind grundsätzlich gut zur Stärkung von Immunsystem, Psyche und Körper.
  • Umkehren ins Gegenteil können sich diese Vorteile, wenn wir in den “Kampfmodus” und unseren Körper dabei immer wieder oder sogar regelmäßig überfordern. Gerade wenn wir leistungsorientiert trainieren, übersehen wir oft wichtige Körpersignale, die unser Engagement drosseln wollen. Fordern wir zuviel unserem Körper ab, kann es zu einer Schwächung des Immunsystems kommen.
  • Kommen beruflicher und sportlicher Stress zusammen, verschärft sich die Situation weiter.
  • Auch Schlafmangel und fehlende Erholungszeiten entziehen unserem Körper weitere Kompensationsmöglichkeiten.

Hier ist wie immer ein gesundes Mittelmaß gefragt mit Achtsamkeit auf den Körper wenn es uns in der Corona-Situation um die Stärkung des Imsystems geht. –

Nach einer COVID-19-Erkrankung sieht es nochmal anders aus! Lesen Sie hierzu den Bericht eines Sportlers nach einer COVID-19-Infektion: https://www.msn.com/de-de/gesundheit/medizinisch/diese-folgen-hat-covid-19-f%C3%BCr-sportler-sport-nach-corona-erkrankung/ar-BB16eZjN?ocid=msedgntp

13. Tipps für einen entspannten Sommerurlaub

Foto: HGL

Corona wird uns noch eine Weile begleiten. Gerade im luftigen Sommerurlaub, wo wir gewohnt sind uns unbekümmert und frei zu bewegen, das Leben zu genießen, kann dies mit Corona anspruchsvoller werden. Wir sollten uns bewusst sein, dass Corona noch nicht vorbei ist, ganz im Gegenteil, Wachsamkeit und Umsicht sind gerade im Urlaub wichtig, denn dort treffen Menschen aus ganz Deutschland oder / und Europa zusammen.

Andere können wir nicht ändern – höchstens einmal freundlich inspirieren. Unser Verhalten haben wir selbst in der Hand! Wenn wir uns bewusst bleiben, dass Corona keine Sommerferien macht und uns weiterhin an die effektiven Regeln halten, dann schützen wir nicht nur andere (und auch Tollköpfe…), sondern auch uns und unsere Familie! Wir haben es als Einzelne in der Hand und als Gemeinschaft in Deutschland und Europa, ob wir unsere Erfolge gefährden wollen oder nicht. Zurück in den Lockdown ist keine so verlockende Alternative. Unsere Risiko-Menschen, also 50 % der Gesamtbevölkerung wegzuschließen, ist auch keine so tolle Idee. Genau, Sie haben richtig gelesen, 50% der Gesamtbevölkerung Deutschlands zählen zur Riskikogruppe!!! Ich wollte es auch erst nicht glauben.

Bleiben Sie also am Ball mit Händewaschen / Desinfizieren – Abstand halten, notfalls Gesicht wegdrehen, stehenbleiben, ausweichen (auch wenn das EGO jammert!) und Maske tragen. Dies sind nachgewiesene sehr einfache und effektive Schutzmöglichkeiten!!!

Im Urlaub und auf Reisen kann es etwas schwer werden damit umzugehen. Deshalb hier noch einige Tipps dazu:

  • Als Risikopatient am besten FFP2 / KN 95 Masken verwenden. Ihr eigener Schutz wird dadurch verbessert – sofern Sie genug Abstand halten und die Maske richtig “bedienen”!
  • Masken können durchaus mehrmals verwendet werden, wenn die Möglichkeit zu einer 60 Grad-Wäsche fehlt. Nehmen Sie dazu 7 Masken mit, so dass Sie jeden Tag eine neue Maske tragen können. Wenn Sie die getragenen Masken 7 Tage an der Luft – und noch besser an der Sonne – lüften, ist es möglich sie ggf. nochmals zu verwenden. Das gilt für Stoffmasken genauso wie für Einmalmasken. Sonne und Luft setzt dem Virus ordentlich zu und die Feuchtigkeit die es so liebt, geht raus!
  • Nehmen Sie einfache Papiertütchen mit, um sie nach der Anwendung bestmöglich auf der Reise zu verstauen – bis zum Lüften oder Waschen. Plastiktüten laden den Virus eher zur Vermehrung ein…! Nach dem Anfassen immer Händewaschen oder desinfizieren!
  • Die Maske nicht an der Stofffläche anfassen, sondern an den Ohrengummis. Die Stoffflächen können kontaminiert sein! Dann ist Ihr Schutz vorbei!
  • Denken Sie daran weiterhin Ihren Ellenbogen zu benutzen bei Türen und Lichtschaltern. Die haben viele Besucher…!
  • Nach dem Aufenthalt in öffentlichen Räumen oft die Hände reinigen.

Mit der Zeit werde ich diverse weitere Inspirationen, Meditationen und Übungen hier einstellen, bleiben Sie also neugierig! – Ich werde sie immer untereinander reingeben, also zu neuen Punkten / Themen immer nach unten scrollen.

14 – Home-Office: ohne Rücken- Nacken – oder Armschmerzen…

Home-Office = “Ich bastel mir ein Home-office” von HGL

In letzter Zeit hatte ich in meiner Praxis viele Menschen aus dem Home-Office. Sie kamen mit verschiedensten Beschwerdebildern wie Nacken- mit Kopfschmerzen, Tennisellenbogen – obgleich sie noch nie Tennis gespielt haben – Schulterschmerzen, Rückenschmerzen usw. … zu mir.

Kein Wunder, denn zuhause ist nicht das Büro. Da wird an Esstischen gearbeitet, im Schlafzimmer, auf Küchenstühlen, Internetkonferenzen mit sechs Leuten und mehr am kleinen Laptop abgehalten, das private Telefon ist überlastet und – dabei springen die Kinder fröhlich über die wirren Kabel – oder der Hund verheddert sich drin. Die Ehefrau / der Ehemann ist ebenfalls im Homeoffice, die Internetleitung ist unstabil usw…….

Stress im Home-Office

Kein Wunder, dass das zu Unzufriedenheit, Stress und Überlastung führen kann – neben unserer ohnehin schon belastenden Corona-Situation!

Der Körper reagiert nicht nur auf den oftmals fatal unergonomischen Arbeitsplatz, sondern ebenso auf die ungewohnte Stressbelastung! Stress erhöht die Anspannung der Muskulatur, insbesonder der Nackenmuskeln.

Lesen zu Stress folgende Artikel: “Raus aus der Stressfalle – 1”

Folgeartikel dazu finden Sie hier: https://www.graf-laubenthal.de/wp-content/uploads/Raus-aus-der-Stressfalle-Heartmath-2.pdf

und https://www.graf-laubenthal.de/wp-content/uploads/Raus-aus-der-Stressfalle-Heartmath-3.pdf

Nutzen Sie auch diverse Kurz-Meditation aus meinem Servicebereich.

Ergonomie im Homeoffice

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Deshalb habe ich als Ergonomin für Sie einen Artikel mit Tipps zum Thema, sowie eine Checkliste bereitgestellt. Die Checkliste Homeoffice können Sie auch als Übersicht Ihrer aktuellen Situation in einem Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber verwenden. Artikel zusammen mit der Checkliste geben Ihnen bereist wertvolle Hinweise auf mögliche Schwachstellen.

Hier zum Artikel “Homeoffice – Ursache für Schmerzen”

Hier zur “Checkliste Home-Office”

Individuelle Arbeits(platz)beratung

Oftmals reichen die allgemeine Beratung und Checkliste dieses Artikels nicht ganz aus, vor allem wenn schon Bescherden da sind. Dann kann eine persönliche Arbeitsplatzberatung – telefonisch, bei mir oder als “Hausbesuch” – sehr hilfreich sein! Nutzen Sie gerne diese Möglichkeit und kontaktieren Sie mich per Mail: graf-laubenthal(ät) t-online.de oder per Telefon: 0611-880 42 565.

Mehr Infos zur Arbeits(platz)Beratung bei mir finden Sie HIER

15. Körperliche Beschwerden im Home-Office: Ursachen & Tipps

In diesem Artikel können Sie sich über Ursachen informieren und erhalten wertvolle Tipps zur Arbeits(platz)gestaltung: Lesen Sie weiter und klicken HIER!

16. Ein starkes Immunsystem

Ein kraftvolles Immunsystem ist nicht nur in der Zeit von Corona sinnvoll. Jeden Herbst wünschen wir uns, stabil und gesund durch den Winter zu kommen. Wir können eine Menge dafür tun. Die Pandemie kann uns helfen, achtsamer, sensibler und respektvoller mit uns umzugehen. Nutzen wir das, um uns besser um uns zu kümmern!

In folgenden Bereichen können wir unser Immunsystem unterstützen:

  • Ausreichend erholsamen Schlaf – empfohlen werden ca. 8 Stunden
  • Tägliche Bewegung in der Natur wie Spazierengehen, NordicWalkung, Wandern, Joggen (nicht leistungsorientiert), Fahrrad.
  • Sportliche Bewegung in Form von Indoort-Training wie Gymnastik, Ergometer o.ä. Nutzen Sie gute Internet-Angebote oder wenden Sie sich gerne an mich für ein individuelles auf Sie entwickeltes Programm – auch Online – mehr dazu HIER.
  • Wechselduschen
  • Stressreduktion – ganz wichtig! Lesen Sie weiter dazu HIER
  • Meditation & Entspannungsübungen – mehr dazu HIER und HIER
  • Vitalstoffreiche Ernährung – hier sind Bioprodukte zu empfehlen, frische Zubereitung, ausgewogene Vollwertkost, frisches Obst
  • Ggf. Nahrungsergänzungen – am besten kann der Körper natürliche Substanzen verarbeiten wie z.B. das natürliche Vitamin C aus der Acerolakirsche. Ihr Arzt macht Ihnen gerne eine entsprechende Blutanalyse!
  • Vitamin D3 & K2. – Ihr Arzt macht Ihnen gerne eine entsprechende Blutanalyse!
  • Ausreichend Trinken – am Besten reines Wasser!

Einen großen Vorteil den wir diesen Winter sicherlich erleben werden ist, dass durch die Schutzmaßnahmen und das Zuhausebleiben bei Krankheitssymptomen sowie das bewußte Abstandhalten, dass auch andere Krankheitserreger es nicht so leicht haben uns erreichen. Was wir bei den Japanern immer etwas merkwürdig fanden, nämlich das sie oft mit Mund-Nase-Schutz durch die Städte liefen, könnten wir einmal mit anderen Augen berachten.

Vielleicht lernen wir ja durch die Pandemie etwas sorgsamer mit uns selbst wie auch miteinander umzugehen. Ich denke dabei nicht an den Mund-Nasen-Schutz – den wir hoffentlich bald wieder ablegen können – sondern daran, dass erkrankte Menschen – egal ob es eine Erkältung, ein grippaler Infekt oder gar eine Grippe ist – sich erst auskurieren bevor sie einen Haufen anderer Menschen mit ihren unangenehmen Keimen beglücken!

Wenn wir krank sind, braucht der Körper unsere Hilfe und Unterstützung. Diese können wir ihm am besten und einfachsten geben, indem wir ihn nicht weiteren Alltagsstress aussetzen, sondern ihm die Ruhe gönnen um die er uns über diverse Symptome bittet. Dann kann er schneller und besser seine Heilungsarbeit für uns erledigen.

17. Rezept Helgas Winter-Power-Smoothie

Mindestzutaten für das Smoothie

Für ein starkes Immunsystem brauchen wir zahlreiche hochwertige Vitalstoffe, Vitamine und Ballaststoffe. Ein sinnvoll zusammengestelltes Smoothie kann eine Variante sein, sich ausgewogen zu ernähren. Natürliche hochwertige frische Nährstoffe sind immer Nahrungsergänzungsmitteln vorzuziehen!

Probieren Sie doch mal mein leckeres Rezept aus. Sie finden es HIER – mit ausführlicher Beschreibung! – Guten Appetit und viel Power!

18. Covid-19-Kontakt-Tagebuch

Aus eigener stressiger Erfahrung in meiner Praxis macht es viel Sinn, ein Kontakt-Tagebuch zu führen. Das ist wenig Arbeit, hat aber im Falle einer Infektion sehr großen Nutzen! Die Gesundheitsämter sind oft vollkommen überlastet und nicht zeitnah erreichbar. Eine Recherche ist unglaublich kompliziert. Und wer erinnert sich wirklich an alle Kontakte zehn Tage rückwärts???

Nutzen Sie einfach Ihren Kalender oder nehmen Sie meine Vorlage. Diese finden Sie als PDF HIER!

Corona-Praxis-Info

Letztes Update 17.11.20

Immer aktualisiert & erweitert, bleiben Sie informiert!

Aktuelle Praxisbedingungen zum runterladen: https://www.graf-laubenthal.de/wp-content/uploads/Fuer-Sie-und-uns-alle-HandOut-17.11.20.pdf

Inhaltsverzeichnis – wird mit jedem Update erweitert:

  • 06. Juli: Die Corona-App
  • 02. Juli: Mund-Nasen-Schutz – informative Links & Bezugsadressen
  • 27. Mai: Mund-Nasemasken bei Menschen mit Atemwegserkrankungen wie Asthma, COPD oder Herzerkrankungen, Angsterkrankungen u.m. – Hilfen
  • 26. Mai: Unwohlsein, Luftnot und Panik mit Mund-Nase-Maske
  • 26. Mai: Wie kann ich mich an den Mund-Nasenschutz gewöhnen?
  • 24. April: Physiotherapie mit Gesichtsvisier
  • 24. April: Wissenswertes über die Mund-Nase-Maske
  • 10. April Schutzmaßnahmen – Irritation über Medienberichte
  • 24. März: Schutzmaßnahmen und ihre Diskussion
  • 24. März: Was kann ich für mich tun in einer Infektionswelle?
  • 18. März: Allgemeine Praxishinweise

Die Corona-App

Die Corona-App von der Bundesregierung hat mittlerweile über 15 Millionen “Follower”. Selbstverständlich habe auch ich mich angemeldet um meine Patienten und andere Menschen optimal schützen zu können. Ob das etwas für Sie ist, informieren Sie sich gut! Hier finden Sie einige Links die Ihnen weiterhelfen können:

  1. Infos zur von der Bundesregierung: HIER
  2. Bericht via T-Online die über die Startprobleme berichtet und mit einer Animation ziegt wie sie funktioniert: HIER
  3. Infos von CHIP: HIER
  4. Infos von Tagesschau: HIER
  5. Kritik FAZ: HIER
  6. Kritik Merkur: HIER
  7. Kritik T-Online: HIER

Mund-Nasen-Schutz: informative Links und Bezugsadressen

Das Thema Mundschutz wird uns weiter begleiten. Immer wieder merke ich Irritationen, höre Fragen dazu und möchte hier die aktuellsten Antworten zu diesem Thema weiterreichen. In dem folgenden Link finden Sie fundierte und umfassende Antworten auf wichtige Fragen mit Hinweisen und Links zu Studien die bislang so gelaufen sind. “Prädikat sehr lesenswert”! Hier zum LINK.

Selbst trage ich privat meist Stoffmasken in guter Qualität. Ich und einige Patienten haben gute Erfahrungen mit diesen Masken gemacht. Sie haben zusätzlich einen auswechselbaren Filter. Verpackung und Porto sind im Preis enthalten. Hier zum LINK. – Weitere Angebote und Infos zur “Sommer-Maskerade” bietet dieser LINK.

Mund-Nasemasken bei Menschen mit Atemwegserkrankungen wie Asthma, COPD oder Herzerkrankungen, Angsterkrankungen u.m. – Hilfen

Menschen mit Atemwegserkrankungen haben schon Erfahrung mit Luftnot. Einerseits können bereits gemachte Erfahrungen mit Atemtechniken und Entspannung ihnen helfen, wenn sie mit Physiotherapie bereits Strategien erlernt haben damit umzugehen. – Das Tragen der Mund-Nase-Masken kann aber für viele Patienten schwierig sein, die solche Strategien nicht erlernt haben oder schon im “normalen Leben ohne Maske” Atemprobleme haben. Dann möchte ich den Betroffen empfehlen, zunächst die im letzten Artikel beschrieben Maßnahmen zu probieren – s.u. .

Wirklich hilfreich kann aber eine angepasste Atemgymnastik bei einer/m auf Atemtherapie spezialisierten Physio sein. Sie können sich dazu von Ihrem behandelnden Arzt eine Verordnung über KG-Atemtherapie ausstellen lassen. – Auch erfahrene Yogatherapeuten können weiterhelfen, da Atemübungen wie auch Entspannung Grundinstrumente des Yoga sind. https://www.graf-laubenthal.de/therapien/atemtherapie/

Menschen mit Herzerkrankungen oder Angsterkrankungen können ebenfalls zuerst die Meditation mit dem Bodyscan ausprobieren. Allerdings wäre es sinnvoller, wenn sie von einem erfahrenen Therapeuten begleitet werden, der sie leiten und die Übungen persönlich anpassen kann! Er/sie kann dem Patienten bei Schwierigkeiten zur Seite stehen und helfen. – Sprechen Sie auch da Ihren behandelnden Arzt an, ob er in Ihrem Falle eine Verordnung für sinnvoll hält.

Gerne können Sie auch einen Termin bei mir machen, mit oder ohne Privatrezept. Ich berate und behandele Sie mit Instrumenten der klassischen Physiotherapie wie auch Yoga. – Sollten Sie Angst haben persönlich in meine Praxis zu kommen, dann gibt es die Möglichkeit einer telefonischen Begleitung – und – in kurzer Zeit auch einer Online-Therapie/Beratung. Schreiben Sie mir einfach eine Mail und ich rufe Sie an: graf-laubenthal@t-online.de.

Infos zur Atemtherapie: https://www.graf-laubenthal.de/therapien/atemtherapie/

Unwohlsein, Luftnot und Panik mit Mund-Nase-Maske

Einige meiner Patienten wie auch andere Menschen klagen über Beklemmungsgefühle, andere über Luftnot, manche bekommen Panikgefühle. – Warum ist das so? Bekommen wir weniger Sauerstoff? Oder gibt es andere Gründe dafür?

Wenn wir uns vorstellen, dass alle Chirurgen, OP-Schwestern, medizinisches Personal auf Intensivstationen und Isolierstationen, aber auch Menschen in Laboren, oder Landwirte beim Spritzen usw. unterschiedliche Atemschutzmasken tragen müssen – und das längere Zeit und oft unter größeren Anstrengungen wie z.B. langen Operationen, liegt die Ursache für diese Gefühle nicht realistisch im Sauerstoffmangel. – Dazu habe ich im Internet einen einfachen Versuch gefunden, wo von einem Lungenfacharzt der Sauerstoffgehalt im Blut und der Puls gemessen wurde. Dabei trug die Probantin verschiedene Mund-Nase-Masken. Es wurde auch ohne gemessen. Dabei konnte beim Sauerstoffwert keine Unterschiede festgestellt werden! Neugierig wie ich bin, habe ich diesen einfachen Versuch mit meinem Oximeter nachgestellt, auch mit Patienten. – Wer einen Oximeter hat, kann dies ganz einfach selbst nachtesten. Hier zu dem Link mit dem Info-Film: https://www.t-online.de/gesundheit/id_87881782/luftnot-durch-atemschutzmasken-das-steckt-dahinter.html

Diese unangenehmen Gefühle haben also eher den Grund darin, dass wir nicht daran gewöhnt sind. Vielleicht empfinden wir den Mund-Nasenschutz wie einen “Maulkorb” oder wir haben schon mal akute Luftnot erlebt. Alleine der Gedanke, dass etwas den Weg an die frische Luft versperrt ist psychologisch unangenehm oder sogar beängstigend, ist doch Luft zu atmen das, was wir am vitalsten zum Leben brauchen! Wir können bis zu einigen Monaten ohne Essen auskommen und einige Tage ohne Trinken, aber ohne Atmen keine fünf Minuten! – Dazu kommen auch weitere Faktoren, die ich weiter unten am 24.04. genannt habe: die Nasenorientierung ist weg bzw. stark verändert, ein Teil meines Gesichtsfeldes ist eingeschränkt, der Stoff irritiert meinen Gesichtsbereich usw…., d.h. ich brauche mehr Konzentration und habe mit einigen Irritationen zu kämpfen.

Wie kann ich mich an den Mund-Nasenschutz gewöhnen?

Ich habe bei Patienten beobachtet, dass sie sich am einfachsten an den Mund-Naseschutz gewöhnen und ihre Panik schnell verlieren, wenn ich sie 1. gut informiere (das habe ich hiermit schon getan!) und – wenn sie sich zuerst damit einfach mal hinlegen und eine Entspannungsübung machen. Dazu lade ich Sie gerne hier ein. Machen Sie einfach meinen kleinen Bodyscan und beobachten wie es ihnen danach geht. Steigern Sie im Sitzen und dann gehen Sie etwas durch den Raum, usw… – Stellen Sie sich auch mal vor, dass wir “Medizinleute” und andere das auch tragen und alle noch fit und munter sind. Es ist also auch hilfreich mit einem Mentaltraining. – Hier geht es zum Bodyscan (erste Audiodatei!) : https://www.graf-laubenthal.de/service/download-service/

“Danke!” – Steinbild und Foto: Helga Graf-Laubenthal

Physiotherapie mit Gesichtsvisier

Seit einer Woche habe ich endlich meine Gesichtsvisiere. Diese sind besonders wichtig als Schutz bei Manuellen Therapie und ähnlichen Behandlungen, wo ich nah an meinen Patienten arbeite.

Bild: Elke Kinzer

Mund+Nasen-Maske

Sie soll ab Montag Pflicht werden in bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens. Es herrscht auch hier immer wieder Verwirrung wegen unterschiedlicher Aussagen, die auch oft nur Teilaspekte des Gesamtbildes darstellen. Deshalb hier wichtige Aspekte im Überblick – nach besten Wissen – aus meiner persönlichen Sicht und Erfahrung:

Mund-Nasen-Maske

  1. Die Mund-Nase-Masken sind KEIN Vollschutz, weder für mich noch für mein Gegenüber! Sie können aber – je nach Art der Maske! – die Anzahl der Krankheitserreger allgemein im Kontakt zu meinem Gegenüber reduzieren, in dem Sie Aerosole aus meiner Atemluft beim Sprechen eindämmen.
  2. Trägt mein Gegenüber eine Maske und ich nicht, werden meine Aerosole beim Atmen und Sprechen direkt zu ihm übertragen. Er/sie ist ihnen trotz Maske ausgesetzt.
  3. Tragen wir beide eine Maske, erhöht sich der gegenseitige Schutz!
  4. Trotz des realtiv geringen Direktschutzes haben wir noch weitere Vorteile: Das „Ins-Gesicht-Fassen“ wird uns bewusst gemacht und wird dadurch – zumindest teilweise – verhindert. – Zudem erinnern wir uns gegenseitig an die unsichtbaren kleinen Viren und werden achtsamer in unserm Umgang mit Abstandhalten & Hygiene!
  5. Beim Tragen einer Maske verringern wir nicht nur den Austausch von Viren sondern auch von Bakterien und anderen Erregern. Das bedeutet, dass unser Körper nicht zusätzlich noch von anderen Erregern überflutet wird. Unser Immunsystem wird entlastet. – Unser Immunsystem bekämpft täglich unzählig viele Erreger erfolgreich, das meiste bekommen wir gar nicht mit, denn unser Körper erledigt das für uns „nebenbei“…!!! NUr wenn unser Immunsystem überfordert ist, meldet unser Körper sich mit Krankheitssymptomen.
  6. Wichtige Punkte bei der Maske sind: Abschluss über der Nase über einen anzudrückenden Nasen-Metallbügel, guter Abschluss rundherum und einen mehrlagiger dichter Stoff (nur so dicht, dass Sie noch gut Luft bekommen!).
  7. Reinigen der Stoffmasken: Sobald die Maske etwas feucht wird bzw. nach kurzer Zeit, d.h. 1-2 Stunden tragen – bitte wechseln! Die gebrauchte Maske direkt an den Ohrengummis fassen und in einem Schutzbeutel sicher aus dem Verkehr ziehen bis zur Wäsche. Waschen mit mindesten 60°C – besser kochen!!!
  8. Einmalmasken: ebenfalls wenn sie feucht wird bzw. nach ein paar Stunden im Restmüll entsorgen (genauso wie Einmalhandschuhe). Der Restmüll wird verbrannt.
  9. Ausziehen der Masken: Berühren Sie die Maske so wenig wie möglich. Am Besten an den Gummis oben außen nehmen und ausziehen. Wenn sich dort Keime – innen / außen – angesammelt haben, macht es keinen Sinn sie im Gesicht oder auf die Hände zu übertragen oder umgekehrt von den Händen auf das Gesicht.
  10. Masken “Parken”: Die Falt-Masken mit Ohrengummis sind da klar im Vorteil, denn ich kann die Maske mit beiden Händen zusammengefaltend unter das Kinn schieben. Fassen Sie dafür mit “spitzen Fingern” oben außen an den Maskenaußenseiten an – genauso wieder beim Hochziehen. – Nasenbügel wieder festdrücken.
  11. Masken permanent tragen? NEIN! Meiner Meinung nach ist das keine gute Idee, da man zu lange Zeit die noch stärker mit CO2 angereicherte Luft aus der Maske einatmet. – Die aktuelle Maßgabe seit Montag ist, die Maske in den Geschäften, in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder in ähnlichen Zusammenhängen zu tragen, wo es nicht immer gut gelingt, den Mindestabstand zu einer anderen Person auf 2 Meter auszuweiten. Im Park oder auf der Strasse achten Sie besser immer auf den Mindestabstand – oder wenn andere unachtsam sind, drehen Sie sich zur Seite oder bleiben stehen.
  12. Brillenträger: ziehen Sie zuerst die Maske an und dann darüber die Brille. So kann sie am wenigsten beschlagen. – Gleitsichtbrillenträger bitte Achtsamkeit, denn die Sehflächen können sich damit etwas verschieben. Auch ist das Sichtfeld nach unten u.U. etwas eingeschränkt.
  13. Unsicherheit in Orientierung und Motorik: Gerade Menschen, die ohnehin schon unsicher sind, sollten das Bewegen & Gehen im Raum wie auch andere Verrichtungen erst einmal vorsichtig zuhause ausprobieren. Unsere Nase dient uns als Orientierung im Raum – für die Motorik des gesamten Körpers! Unser Gehirn hat also Schwerarbeit zu leisten, wenn plötzlich eine so drastische Maßnahme unser Gesichts-und Nasenfeld verändert. Auch das Blickfeld kann mitbetroffen sein, vorallem wenn die Maske nicht gut passt oder sitzt!
  14. Konzentrationsfähigkeit eingeschränkt: Aus dem vorigen Punkten 11-13 resultiert, dass wir mit Maske (plus Abstandhalten, Handhygiene) mehr Konzentration aufbringen müssen für die ganz normalen Alltagstätigkeiten. Üben Sie sich also in Geduld, Ruhe&Achtsamkeit!
  15. Masken selber nähen: Hier ist eine Anleitung die alle wichtigen Kriterien erfüllen kann: https://www.namensbaender.de/blog/mundschutz-naehen/
  16. Notbehelf für eine Notbehelfsmaske: Es soll – laut Anordnung – auch ein Schal reichen. Folgende zwei Bastel-Möglichkeiten die man in der Not schnell hinbekommen kann, finden Sie hier: https://www.bing.com/videos/search?q=mund+nasen+maske+ohne+n%c3%a4hen&&view=detail&mid=1801E09AFA5D9ABE0D7C1801E09AFA5D9ABE0D7C&&FORM=VDRVRV
  17. Der beste Schutz aus aktueller Sicht der Wissenschaftler: Halten Sie mindestens 2 Meter Abstand!!! – Und natürlich die “Therapeutische Händewaschung”: https://www.bing.com/videos/search?q=h%c3%a4ndewaschen+anleitung&docid=608016396408916914&mid=FB75E2B2E564933E63CFFB75E2B2E564933E63CF&view=detail&FORM=VIRE!

Update 10. April

Schutzmaßnahmen – Irritation über Medienberichte

Mich ereilen über unsere Medien so viele irritierende Aussagen über die Schutzmaßnahmen. Es sind viele Halbwahrheiten unterwegs, die dazu führen, dass wir eine Situation bzw. Maßnahme nur aus einer Sichtweise betrachten ohne die Vielseitigkeit des Problems zu berücksichtigen. – Titel und Wortwahl in den Medien sind oftmals an unser Gefühl gerichtet und nicht in einer sachlichen Form geschrieben / gesagt. Man nannte das schon zu Bölls Zeiten “Sensationspresse”. Heinrich Bölls Buch “Die verlorene Ehre der Katharina Blum” wurde in den 80zigern verfilmt. – Mich erreichen vollkommen unsachliche, demagogische Kettenbriefe, hinter denen sich die Absender “versteckten”, denn sie schreiben nicht, was sie selber dazu dachten. Diese Kettenbrief sind hochexplosiv für unsere Emotionen, helfen aber nicht durch Sachlichkeit Licht ins Dunkel zu bringen. Sie tragen nur zu noch mehr Verwirrung und Angst bei.

All das schürt unser Gefühl der Unsicherheit und dem Gedanken: “Wem kann ich eigentlich noch trauen? – Keine gute Sache! Deshalb bin ich ständig in Recherchen vertieft und versuche hier ganz einfach das Wichtige nochmal auf ein paar Punkte zu reduzieren – nach bestem Wissen und Gewissen aus meiner Sicht der Dinge:

  1. Wir haben es mit einem unbekannten Virus zu tun,
  2. daraus folgert, dass wir alle noch keine Antigene aufbauen konnten!
  3. Das Virus ist höchstinfektiös – verbreitet sich hauptsächlich über Tröpfchen-Infektion
  4. das bedeutet, dass es bei zwichenmenschlichem Kontakt zu blitzschneller Verbreitung kommt. Mehr dazu HIER.
  5. Das Virus ist vermutlich nicht “gefährlicher” als das uns bekannte Grippe-Virus, Tödlichkeit ggf. sogar geringer? – aber ganz genau wissen wir auch das noch nicht! Da es aber neu ist…
  6. …hat das zur Folge, dass bei einer schnellen Verbreitung des Virus unserem Gesundheitssystem einfach die Puste ausgeht. Ab einem gewissen Punkt werden unsere Kapazitäten nicht mehr ausreichen. Und da es um eine Lungenerkrankung geht, geht es dabei ums Überleben. Ohne Luft geht nichts!
  7. Aus diesen Gründen sind die Schutzmaßnahmen notwendig, um nicht Menschen sterben lassen zu müssen, weil wir ihnen nicht helfen können! – Im übrigen betrifft das – wie wir schon gut sehen konnten – nicht nur alte Menschen oder Risikogruppen! – Und wer will die Entscheidungen treffen, wer überleben darf mit einem Beatmungsgerät und wer nicht? Es grüßt Italien!
  8. Zusammengefasst heißt das, dass wir noch genau so lange die Schutzmaßnahmen beibehalten müssen und nach der Situation anpassen, bis wir einigermaßen sicher sein können, dass wir allen medizinischen Notfällen helfen können Natürlich sind Faktoren wie Erreichen der Herdenimmunität, mehr Wissen über den Virus und mögliche Therapie- und Schutzmaßnahmen bei diesem Thema ebenfalls relevant.

Uns sollte klar sein, dass wir so viel widersprüchliche Meinungen in den Medien haben, da einerseits noch viel Unwissenheit über Corona herrscht. Andererseits verdienen auch die Medien ihr Geld, und nicht jeder der was schreibt, macht dies unter ethischen Gesichtspunkten. Auch gibt es Menschen und Gruppen, die sich profilieren möchten. Mit anderen Worten: man braucht eine gehörige Portion Medien-Kompetenz, Erfahrung, Überblick und Zeit um sich durch die ungeheure Menge an (Teil-)Informationen zu einem tragbaren Bild durchzuarbeiten – und dabei auch noch gesund und froh zu bleiben. – Hier finden Sie meine Beiträge zur Stärkung und Unterstützung für SIE: https://www.graf-laubenthal.de/corona-praktische-hilfe-in-krisen/ Passen Sie gut auf sich auf!!!

Für mich und meine Praxis bedeutet das, dass ich weiterhin die angebenen Schutzmaßnahmen durchführen werde. Es bedeutet aber auch, dass ich weiterhin – wie viele Menschen in Deutschland und auf der ganzen Welt – mit großen finanziellen Einbußen und einer wirtschaftlichen Unsicherheit rechnen muß. – Das ist das Lebenmachen wir das Beste daraus und …..helfen uns gegenseitig! – Ich möchte Sie unterstützen – schauen Sie rein in meine Hilfsstrategien!

Update 24. März 2020

Schutzmaßnahmen und ihre Diskussion

In der Zeit der multipler Medienflut, in der sich wiedersprechender Informationen, Wichtigtuer, Panikmacher verbunden mit einem nicht vollständig bekannten Virus und einer damit neuen herausfordernden Erfahrung, kann man sich fragen, wie am ruhig bleiben soll und gleichzeitig alle wichtigen Infos mitbekommt? Klar sind folgende Fakten: das Virus wird sich bei uns einbürgern wie auch Grippe und Erkältung. Es wird eine Zeit brauchen, bis genug Menchen eine Immunität erreicht haben, um den Erkrankungspeak abzubrechen und zu einer “normalen Auslastung” unseres Gesundheitswesen zurückkehren zu können. Corona heizt uns persönlich, familiär und gesellschaftlich, beruflich und wirtschaftlich gehörig ein! Er fordert uns auf allen Ebenen heraus! – Nehmen wir diese Herausforderung an!

Es kann hilfreich sein…

  • Sich nur einmal am Tage sich zu informieren – statt überall zuzuhören oder reinzuschauen!
  • Eine seriöse Quelle zu wählen, z. B. das Robert-Koch-Institut. HIer finden Sie informative Links: https://www.graf-laubenthal.de/informationen-zum-coronavirus/
  • Die Schutzvorschriften wirklich zu beherzigen und zu üben!
  • Täglich etwas für sich zu tun
  • Kommunikation mit lieben Menschen einmal anders erfinden
  • Den Versuch wagen, sich selbst zu nähern – in Ruhe in Stille… – früher nannte man das „Muße“.

Durch unser antrainiertes “Negativ-Denken” und unsere “Schlechte-Nachrichten-Kultur” liegt unser Fokus auf mögliche Gefahren und Problemen. Wir geraten damit automatisch in ein Ungleichgewicht unserer Wahrnehmung: Die Wahrnehmung steuert unsere Emotionen. Unserer Emotionen steuern unser Denken. Unser Denken steuert unsere Handlungen. In Gefahrensituationen entwickeln wir automatisch einen Tunnelblick, der uns nicht mehr die anderen Möglichkeiten erkennen läßt. Das sind vertane Chancen! Deshalb möchte ich heute den Fokus auf die Möglichkeiten legen die uns stärken können!

Was kann ich für mich tun?

Die Frage heute ist: “Was können wir tun?” Es geht also nicht nur darum Gefahren auszuweichen oder sich nur mit der “Bedrohung” von außen zu beschäftigen, stärkend ist es sich seine Möglichkeiten zu überlegen. Wo will ich meine Gedanken, meine Energie, meinen Schwerpunkt hinlegen? Wie kann ich Kraft entwickeln und Inspirationen einladen? – In späteren Beiträgen werde ich näher auf einzelne Punkte eingehen! – Diese Hinweise gelten natürlich für jede Infektionswelle!

Weitere Möglichkeiten – vorallem wenn Sie körperlich, emotional instabil sind, Schlafstörungen haben, Sie das Bedürfnis nach Unterstützung haben: Nehmen Sie die Hilfe von Ärzten und Therapeuten in Anspruch. Dafür sind wir da! – Es gibt noch viel mehr Möglichkeiten einer Unterstützung als hier beschrieben, werden Sie selber kreativ und machen sich einen persönlichen inspirierenden Plan und hängen ihn sichbar auf!

18. März: Allgemeine Praxishinweise

auch wenn Sie bereits sich “überfüttert” fühlen von Informationen zum Thema Corona, so möchte ich Ihnen dennoch die Möglichkeit geben, sich darüber zu informieren, wie ich damit in meiner Praxis umgehe. Meine Praxis ist weiterhin offen für “Nicht-Risiko-Patienten”, für Menschen, die nicht aus Risikogebieten kommen und alle, die sich gesund fühlen! Die weitere therapeutische Versorgung ist also im Moment noch gewährleistet.

Wichtig: sollten Sie Symptome zeigen, die Sie nicht zuordnen können wie Husten, Halsschmerzen usw., dann setzen Sie sich bitte telefonisch oder per Mail mit mir in Verbindung! Alles Weitere zum Thema Vorsichtsmaßnahmen in meiner Praxis finden sie folgend hier: https://www.graf-laubenthal.de/wp-content/uploads/Für-Sie-und-uns-alle-HandOut-18.03.20.pdf

Neues ist auch eine Chance: Auch wenn wir Corona ernst nehmen müssen und alles tun sollten, um die schnelle Ausbreitung zu stoppen damit wir Risikomenschen – aber auch uns selbst – nicht gefährden, möchte ich Sie als Yogatherapeutin inspirieren, der aktuellen Situation gegenüber auch positiv gegenüber zu stehen! Krisenzeiten sind die besten Zeiten, um Achtsamkeit zu üben, alte Verhaltensweisen zu überdenken und Neues auszuprobieren. Krisen förden unsere Potentiale und bringen unsere Scheuklappen der Gewöhnung zum Einsturz. Das schafft Platz für neue Kreativität und unsere eigene Weiterentwicklung.

Jede Medaillie hat also zwei Seiten. Und wir haben immer die Möglichkeit uns zwischen den beiden Seiten – damit meine ich die Möglichkeit der zwei Sichtweisen auf Corona – zu entscheiden: gehen wir in die helle offene Seite und schauen wie uns die Krise in unserer Entwicklung hilft, oder schauen wir in die dunkle, pessimistische Seite? Wir haben immer die Wahl – jeden Moment auf Neue, egal was kommt!

Wählen Sie die offene Seite mit Aussicht auf Potentialentwicklung, dann können Sie sich ruhig entspannen – Ihr Stresspegel sinkt deutlich – damit auch die Stresshormone – damit verbessert sie nachhaltig Ihre Immunkraft – Sie erhalten Ihren Energielevel – Sie stoppen den angstvollen Tunnelblick – Sie können neue Möglichkeiten entdecken – Sie inspirieren und ermutigen andere Menschen – Sie strahlen Hoffnung und positive Energie aus und – Sie machen sich und andere Menschen glücklicher & gesünder…!!! – Sie haben die Wahl, jeden Moment auf Neue! – Probieren Sie es doch einmal!

“Mich kann nichts aus der Ruhe bringen… ich bleibe auch bei Corona tiefenentspannt!”

Informationen & Links zum Coronavirus

Letztes Update am 08.11.20

Inhaltsverzeichnis

  1. Links zu Zentralen Behörden & Aufklärungsvideos
  2. Die Corona-App der Bundesregierung
  3. So können Sie sich und andere schützen
  4. Wichtige Info zu Corona in eigener Sache
  5. Inspiration und Tipp zur allgemeinen Lage
  6. Links zu Forschungsthemen – wird ständig erweitert!

1. Links zu zentralen Behörden / Institutionen & Aufklärungsvideos

Aus aktuellem Anlass möchte ich Ihnen Informationen zum Coronavirus weiterleiten.
Sicherlich haben Sie selbst schon viel gelesen, der eine oder andere war verwirrt wegen der unterschiedlichen Informationen, naja, und ich stand vor den Regalen und wollte Mehl für indische Plätzchen kaufen – aber es gab keins mehr…!… Weder Panik noch Panikeinkäufe sind wohl das geeignete Mittel der Wahl sondern fundierte Informationen!

Meine Praxis habe ich mit Informationen und allem was von meinem Berufsverband empfohlen wird ausgestattet.
Hier zunächst einige Links meines Berufsverbandes:
1. Robert Koch-Institut
2. Robert Koch-Institut – häufig gestellte Fragen
3. YouTube Erklärvideos zum Corona-Virus
4. Praktischer Hygienschutz
5. Anleitung zum Herstellen von Desinfektionsmittel – Rezept von der WHO

Video zum Thema Mundschutz – sehenswert!

Welcher Gegenstand ist belasteter als unser WC? Raten Sie mal oder schauen Sie hier rein!

Das Rezept zur Selbstherstellung kann sinnvoll sein. Selbst ich hatte größte Mühe und habe mehr Geld bezahlen müssen als ich jetzt meine Vorräte auffüllen wollte.

In unserer medialen Welt ist es für den Einzelnen schwer, sich ein realistisches Bild zu machen, noch dazu, weil jeder noch seinen eigenen Aufgaben nachgehen muss! Deshalb möchte ich Ihnen das Leben etwas erleichtern, Sie aber auch informieren, wie ich damit in meiner Praxis umgehe!

Weitere informative Links:

2. Die Corona-App der Bundesregierung

Sie ist fertig, macht aber wohl hier und da noch Probleme? – Mehr Infos darüber wie sie funktioniert und welche Probleme noch auftreten können finden Sie in diesem Bericht!

3. So können Sie sich selbst und andere schützen!

  • Ein bewusstes Umgehen mit dem Händewaschen hilft grundsätzlich Ihnen und den anderen, um die Anzahl der Krankheitserreger stark zu minimieren. 30 Sekunden gründlich waschen – mehr dazu im Video s.o. – Händewaschen vor jedem Essen, nach Anfassen vieler Dinge im öffentlichen Bereich wie z.B. Bus – und unbedingt wenn Sie meine Praxis betreten! Hier zu meinen Praxisrichtlinien: https://www.graf-laubenthal.de/wp-content/uploads/Für-Sie-und-uns-alle-HandOut-16.04.20.pdf
  • Desinfizieren ist laut Empfehlungen für Sie nicht unbedingt notwendig solange Sie nicht selbst erkrankt sind.
  • Nutzen Sie Ihre Ellenbogen oder Arme zum Öffnen von Türen! Fassen Sie überhaupt nicht überall an, denn die Möglichkeit, dass man sich danach mal ins Gesicht fasst ist gegeben.
  • Husten und Niesen Sie in den Ellenbogen! Machen Sie das zu einer Gewohnheit – dann klappt es auch im “Spontananfall”.
  • Wenn Sie sich kränklich fühlen, bleiben Sie einfach mal zuhause und kurieren sich aus. Der Coronavirus ist mal wieder eine Ermahnung nicht immer “halbkrank” im Büro zu erscheinen. Jeder ist ersetztbar, und solange es auf Ihrer Arbeit nicht um Lebensrettungen geht, kann Ihr Erscheinen nicht so wichtig sein! Die Folgen einer Infektionsverbreitung müssen auch die anderen mittragen. Desdo weniger Krankheitserreger insgesamt übertragen werden, desdo weniger Angriffe auf Ihr Immunsystem. Da ja im Winter alles Mögliche in der Luft liegt, braucht Ihr Immunsystem nicht Angreifer von allen Seiten gleichzeitig – nach dem Motto: “Er hat Läuse, Flöhe und noch Wanzen!” – Desdo gesünder und stabiler wir sind, desdo einfacher für unseren Körper, mit dem Covid-19 fertig zu werden!
  • Reduzieren Sie ihren Stress wo es möglich ist und gönnen Sie sich Spaziergänge in der Natur! – Sorgen Sie für ausreichend Schlaf!!! – Hilfreiches zu diesem Thema finden Sie hier: https://www.graf-laubenthal.de/corona-praktische-hilfe-in-krisen/
  • Stärken Sie Ihr Immunsystem z.B. mit leckeren Smoothies, viel frischem Obst und Gemüse – ggf. Vitamine und Vitalstoffe ergänzen, genug Schlaf und Bewegung!
  • Halten Sie sich auch über seriöse Seiten auf dem Laufenden.

Lassen Sie uns das Leben surfen – mit Vernunft, Mut und Lebensfreude!

4. Wichtige Info zu Corona in eigener Sache:

Wenn Sie gerade bei mir in Behandlung sind oder wieder kommen wollen, möchte ich Sie ganz herzlich bitten, bei beginnenden Krankheitssymptomen mich vorher zu kontaktieren! Bitte schleppen Sie sich nicht – aus Termintreue – halbkrank in meine Praxis! Ich habe Risikopatienten die ich schützen muss!
Wenn Sie aus Risikogebieten eingereist kommen, kontaktieren Sie mich bitte ebenfalls vorher. Wir besprechen dann was zu tun ist.
Hier finden Sie meine aktuellen Praxisregeln zum Schutz aller: Praxis-Info zu Corona
Ganz herzlichen Dank!

Ansonsten bleiben wir entspannt und alles läuft weiter in der Praxis.

5. Inspiration und Tipp zur allgemeinen Lage

So ein Auftauchen eines neuen Krankheitsrregers hat durchaus auch seine guten Seiten!
Auch wenn Sie mich jetzt hauen möchten, aber wir Menschen – mich eingeschlossen!!! –  neigen dazu, im Alltagsstress viele Dinge zu vernachlässigen, manche auch für selbstverständlich zu nehmen, angefangen bei unserer Gesundheit und ein Recht auf freies Leben.
Uns kommt oft die Dimension des wirklichen Lebens abhanden. Wir leben in einer selbstgestrickten persönlichen “Traumwelt” – unsere Wahrnehmung beschränkt sich gerne auf die unseres Arbeitsgebers, unserer persönlichen Wünsche und Träume, der Familie, der Medien und wir entwickeln bei Stress den berühmten Tunnelblick!
Alles soll so funktionieren wie wir uns das vorstellen – sonst sind wir unglücklich und sauer!
Manchmal fühlen wir uns agressiv, überfordert und benachteiligt weil unsere alte Schiene nicht mehr intakt ist.
Corona läd uns ein neue Wege zu finden, unsere Flexibilität zu trainieren und zu üben mit Enttäuschungen umzugehen.
Mit anderen Worten: wir müssen uns wieder bewegen und unseren Lebensstil, unsere Gewohnheiten, Wünsche, Erwartungen und Pläne überdenken und ggf. korrigieren.
Das hält jung und fit!

Oder noch anders ausgedrückt: Vielleicht nehmen wir den Coronavirus als unseren neuen Lehrer an, der unsere Möglichkeiten und Potentiale entwickeln hilft?

Wenn wir aus dieser Sichtweise handeln, dann nehmen wir gaaaanz viel Stress aus dieser Situation heraus und es geht uns besser.

Bei aller Ernsthaftigkeit der Situation und der anstehenden Probleme – dennoch: wir haben immer die Wahl der Perspektive die mit zu unserer Entlastung beitragen kann!
Vielleicht probieren Sie das mal?

Unterstützendes zur Bewältigung der Corona-Situation habe ich Ihnen hier zusammengestellt: https://www.graf-laubenthal.de/corona-praktische-hilfe-in-krisen/

6. Links zu Forschungsberichten

Lebens- und Gesundheitselixier Wasser

Water pouring in woman hand on nature background, environment issues

Schmerzhafte Verspannungen, Kopfschmerzen & Schlappheit?

Ein einfaches Rezept – billig – schnell anwendbar und überall verfügbar…

Wasser ist nicht nur unser Grundrecht für dass wir uns einsetzen sollten, sondern für uns Menschen ein bedeutendes Lebens-Elixier und Fitmacher Nr.1!  Seit kurzer Zeit macht es endlich die Karriere die es verdient – zumindest im Sport!  –

Allerdings ist das Thema noch viel zu selten angekommen in der Medizin und somit bei Therapeuten…! Unter anderem verdanken wir einem iranischen Arzt Dr. med. F. Batmanghelidj Pionierarbeit zu dem Thema Wasser und seine Auswirkungen auf Heilungsprozesse und Gesundheit. Er hatte als politscher Gefangener keine Medikamente, um seinen Mitgefangenen zu helfen. Deshalb gab er seinen Patienten einfach ein Glas Wasser und konnte so erstaunt die Wirkungen beobachten. Die Erforschung des Wassers auf Körper, Gesundheit und Heilungsprozesse wurde zu seinem Lebenswerk.

Warum Wasser so wichtig ist für uns – warum es wirksam ist als Heilmittel in der Therapie und in welcher Form wir es lecker genießen können, darauf gehe ich hier ein.

Fragen:

Welche Beschwerden haben Sie? – Was trinken Sie? – Wie viel klares, reines Wasser trinken Sie so am Tag? – Haben Sie Probleme reines stilles Wasser zu trinken?

Sie trinken weniger als 1 Liter Wasser und / oder überwiegend Cola, Saft, Kaffee usw.?

Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen!…

Yoga Wiesbaden Yogatherapie

Wasser = H2O ist der Grundbaustein unseres Lebens – wir bestehen aus etwa 70 % Wasser!

  • Ohne Wasser gibt es kein Leben!
  • Es ermöglicht alle Stoffwechselvorgänge
  • Es ermöglicht, dass die Organe arbeiten können
  • Das bedeutet im Klartext: Gift-und Schlackenstoffe raus und Nährstoffe rein in die Zellen
  • Es ermöglicht einen Energiefluss auf allen Ebenen
  • Es ermöglicht einen Informationsfluss auf allen Ebenen
  • und vieles mehr…

Reines Wasser kann uns u.a. helfen bei…

  • Kopfschmerzen
  • Muskelverspannungen
  • Rücken-und Nackenschmerzen
  • Gelenkschmerzen durch Arthrose / Arthritis
  • Lungenfunktionsstörungen wie COPD
  • Konzentrationsschwäche
  • Schlappheit – Müdigkeit
  • Verdauungsproblemen
  • Gewichtsproblemen Übergewicht
  • Immunschwäche
  • Kater!
  • Hautproblemen…u.v.m.

Wasser wirkt sozusagen auch als ein “ganzheitliches Heilmittel” immer dann, wenn wir das richtige Trinken verlernt haben. Bis vor 70 Jahren gab es weder Limo noch Säfte und andere Luxusdrinks und künstlichen Gemische so wie heute! Man ging an den Brunnen oder Wasserkran und trank einfach. Und da man i.d.R. körperlich arbeitet, hatte der Mensch auch noch ein Bedürfnis und Gefühl fürs normale Trinken.

Wir haben oft das Trinken verlernt in unserer materiell reichen, bewegungsarmen modernen Welt. Wir trinken “Genussmittel” die eigentlich Nahrung sind und lassen unseren Kopf die Haupt-Tagesarbeit machen. Und der vergisst aber, dass es einen Körper gibt…

Wasser in der Therapie

Ganzheitliche Therapie Wiesbaden HNC Akupunktur

Vom Sport her kennen wir das schon eine Weile, aber das Trinken ist in der Physiotherapie mindestens genauso wichtig und kann unsere Therapieerfolge unterstützen. Ganz besonders bei ganzheitlich wirkenden Methoden wie HNC, Akupunktur mit Biophotonenpflastern, Yogatherapie, , Magnetfeldtherapie – aber auch bei klassische Massage, Krankengymnastik und manueller Therapie fördern wir die Selbstheilungsaktivitäten unseres Körpers über die Ankurbelung unseres Stoff-Wechsels! Deshalb lade ich jeden meiner Patienten zum Trinken in meiner Praxis ein.

Es wurden Untersuchungen gemacht bei Probanden, die unter Muskelverspannungen litten. Sie tranken 0,5 Liter Wasser innerhalb von 30 Minuten. Dabei maß man per Elektromyogramm vor dem Trinken und 30 Minuten später wieder – die Grundspannung in der Muskulatur. Sie war danach nachweisbar niedriger.

Mit anderen Worten: Ihre Bemühungen in der Therapie sind erfolgreicher bei einem ausgewogenen und natürlichen Trinkverhalten!

Wie schaffe ich das in meinem Alltag?

Privatpraxis Physiotherapie Wiesbaden Yogatherapie

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier… es braucht dafür

  • Zeit!
  • Geduld!
  • gute Tricks!
  • leckere Rezepte!

Heilpraktikerin Wiesbaden Ganzheitliche Therapie

Zu den Tricks:

  1. Stellen Sie sich in Ihr Badezimmer ein Wasserglas (0,25l) und trinken direkt nach dem Aufstehen und Zähneputzen vor dem Frühstück mindestens 1 Glas, gerne auch warm – prima für Ihre Verdauung!
  2. Immer griffbereit: nehmen Sie geeignete Wasserflaschen – möglichst nicht aus Kunststoff, besser aus Glas oder Edelstahl – gefüllt mit zur Arbeit, ins Auto, zum Sport usw. . Schauen Sie dabei auf die Menge und ob abends alles leer ist!
  3. Trinken Sie vor jeder Mahlzeit jeweils ein Glas Wasser – das ist auch gut für Ihre Figur!
  4. “Verschönern” Sie Ihr Wasser – optisch, denn das Auge isst mit – sowie geschmacklich, dann “rutscht” es besser! Probieren Sie verschiedene Kräuter wie Melisse, Pfefferminze und Früchte wie Zitronenscheiben, Erdbeeren und auch Gewürze wie Ingwer einfach mal aus. Die köstlichen Aromen ziehen langsam ins Wasser rein. Dafür reicht eine kleine Menge im Wasser aus. Lassen Sie die Finger weg von “künstlichen oder naturidentischen Aromastoffen”!!! Das bringt – genauso wie Süßstoff – Ihr Gehirn durcheinander. Wir wissen noch nicht wirklich, was diese künstliche Chemie mit uns macht!
  5. Ätherische Öle in höchster Bio-Qualität!!! machen nicht nur einen interessanten und erfrischenden Geschmack. Pfefferminz kann die Verdauung  und Zitrone den Zellstoffwechsel anregen, also zur “Entschlackung” beitragen.
  6. Laden Sie sich mal die Trink-App Hydro runter, eine gute Hilfe für “Trinkanfänger” und SmartphoneliebhaberInnen!
  7. Belohnen Sie sich für das mutige Einüben einer neuen Gewohnheit, z.B. mit einem Kinobesuch.

Akupunktur ohne Nadeln Wiesbaden

Wieviel soll / darf ich trinken?

  • Sollten Sie eine Nieren- oder eine Herzerkrankung haben oder eine andere schwere Erkrankung, fragen Sie bitte immer erst Ihren Arzt!
  • Gesunde Menschen sollten durchschnittlich 1,5 bis 2,0 L am Tag trinken.
  • Besonderheiten, die Sie mit einkalkulieren sollten sind: Sport, Klima, Arbeit, Ihre Körpergröße und Gewicht sowie Ihre Ernährungsgewohnheiten.

Wasser ist ein Menschenrecht!

Akupunktur Wiesbaden Yogatherapie

Zur Zeit ist in Deutschland das Trinkwasser noch das am meisten kontrollierte Lebensmittel! Das kann sich aber ändern, denn wenn unser Trinkwasser in kommerzielle Hände verkauft wird, zählt der Gewinn und nicht die Qualität! In diesem Zusammenhang erzählte mir vor kurzen eine Kollegin, dass bereits über 60 % unseres deutschen Wassers an China verkauft wurde…???!!!

Obgleich unser Wasser unterschiedliche Qualitäten aufweist, kann so manches Wasser besser schmecken und vermutlich reiner und gesünder werden mit Spezialverfahren wie z. B. spezielle Filteranlagen.

Wir können jederzeit aus unseren Wasserleitungen trinken, können Trinkwasser in den Geschäften und Restaurants kaufen, können sogar “Wasserverkostungen” mitmachen, wir können uns wirklich “satt, gesund & fit trinken” , dennoch haben wir diesen Luxus oft vergessen. Das wird uns oft erst auf Reisen ins Ausland wieder richtig bewusst. oder wenn wir die Nachrichten schauen…

Achtsamkeit – Bewusstsein & Dankbarkeit helfen uns diesen Luxus zu bewahren und uns für unser körperliches Wohl und unsere Gesundheit einzusetzen. 

 

 

 

 

 

 

Immun-Fit für den Winter

Graf-Laubenthal

Wie kann ich mein Immunsystem für den Winter stärken?

Sicherlich wissen Sie schon selbst vieles, nur die Umsetzung bleibt im Vorsatz stecken? Dazu möchte ich nur bemerken, dass das Auto so gut läuft wie man es pflegt. Wir denken immer wir hätten keine Zeit für uns, alles andere sei wichtiger… – aber was ist wenn Sie krank werden? Dann klappt oft gar nichts mehr… – und sie fallen eventuell ganz aus!

In den beiden folgenden Artikeln möchte ich Sie an vieles erinnern und Sie motivieren einiges auch wirklich umzusetzen. Es sind kleine alltagstaugliche Tipps, die aber sehr wirkungsvoll sein können! Und das Eine oder Andere wird vielleicht neu für Sie sein?  Lesen Sie selbst…hier zu den Artikeln:

  1. Hier geht es um die Themen Bewegung und frische Luft : Immunpower für den Winter – 1
  2. Hier geht es um einfache Wasseranwendungen, Sauna, Ernährung sowie um Ätherische Öle: Immunpower für den Winter – 2b
  3. Hier eine praktikable Seite zum Thema Sauna: http://www.richtig-saunieren.de
  4. Hier eine interessante Seite zum Thema Ernährung: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/das-immunsystem-staerken.html

Viel Spass beim Stöbern – und bleiben Sie gesund!

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Besuch des Dalai Lama am 12. Juli in Wiesbaden

Dalai Lama 2009 in Frankfurt

Dalai Lama 2009 in Frankfurt

Der Dalai Lama war am am Sonntag, den 12. Juli 2015 wieder in Wiesbaden und hat dort vor ca. 7000 Menschen im Kurpark gesprochen.  Das Wetter war optimal und die Stimmung ruhig und entspannt.

Die für mich beste Ansprache zu seinem Geburtstag hielt Claudia Roth. Sie war engagiert und begeistert und man merkte ihr an, das es von Herzen kam.

Der Dalai Lama sprach über aktuelle Themen die uns alle berühren – und wie immer betonte er, dass auch er nur ein Mensch ist wie Du und ich. – Seine Hypothese: der innere Frieden ebnet den Weg für den äußeren Frieden. Sein zentraler Standpunkt, dass Veränderung immer nur in uns selber beginnen kann, trifft in einer Gesellschaft “der gegenseitigen Schuldzuweisungen”  – in einer Kultur in der wir uns die (Um-)Welt untertan machen und die Wirklichkeit oft nach unseren Wünschen biegen möchten, in ein Vakuum. Zuerst vor der eigenen Türe zu kehren und für den eigenen inneren Frieden zu sorgen, ist noch nicht so unser Ding. – Auch wenn seine Sichtweisen und Vorschläge unbequem sind und nach viel Engagement und Arbeit an einem selbst riechen – dennoch spürten wir Zuhörer , dass dies der richtige Weg sein muß – (wie wir im Yoga auch sagen: der Weg zu uns selbst!) .

Seine Worte trafen ins Herz! Er trifft uns ins Herz. Er zeigt uns Möglichkeiten die wir haben, den Weg gehen muss jeder selbst – so wie er es selber immer gemacht hat und macht. Seine Haltung und die seines großartigen Volkes ihren Feinden gegenüber ist bis heute friedlich!  Er ist für mich der große “Krieger des Friedens!”

Etwas bizarr wirkte der Gegensatz zwischen der Haltung des Dalai Lamas und seiner Gegner vor dem Kurhaus. Der Dalai Lama freute sich über die Möglichkeit der Meinungsfreiheit und tolerierte ihre Einstellung während seine Gegner auf der Straße versuchten, mit lautem Lärm die Veranstaltung zu stören. Für mich war das “Gewaltanwendung über Lautstärke”! Dabei stellt sich für mich die Frage, wer so etwas richtig und gut finden kann…?

Der Dalai Lama lebte – wie immer – seine Toleranz und Gewaltfreiheit.

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Hier geht es zu weiteren schönen Bildern von Dirk Fellinghauer – zu zwei schönen Seiten  …(danke, lieber Dirk!) Bilder vom Kurpark und hier zu dem Besuch im hessischen Landtag . Viel Spaß!

Zu Ehren des Dalai Lama Besuches finden Sie hier einen Beitrag von mir. – Viel Spass beim lesen: Was der Dalai Lama uns und der Welt geben kann

“Über die Vielfalt des Yoga-Angebotes” – Artikel zum 1. Internationalen Yoga-Tag am 21.Juni + Pressemitteilung BDY

Zum1. internationalen Yoga-Tag finden Sie hier

  1. einen Artikel von mir Artikel zum Internationalen Yogatag. Hier geht es um die Vielfalt des Yoga-Angebotes, die verwirrend sein kann aber auch bereichernd ist. Eine persönliche Stellungnahme mit Tipps.
  2. einen eine Pressemitteilung des Bundes Deutscher Yogalehrender (BDY) BDY_Yoga_in_Deutschland. HIer erfahren mehr über den Stellenwert, den der Yoga in Deutschland eingenommen hat.

“Aromatherapie – die heilende Welt der Düfte!”

Aromatherapie Graf-Laubenthal Bild von Fotolia

Nicht nur „dufte“ sondern auch heilsam für Körper, Geist und Seele. 

  • Sie wollen Unterstützung für Ihren Körper – z. B. bei Schmerzen?
  • Sie möchten negative Stimmungen „aufhellen“?
  • Sie wünschen sich eine bessere Konzentration?

Lesen weiter im folgenden Artikel über Aromatherapie: Die Welt der Düfte – nicht nur dufte sondern auch heilsam für Körper Geist und Seele 06 2015

Weitere Infos zur Aromatherapie hier