Praktische Hilfe in Krisen

Letztes Update: 21.02.2026 – Tipps ehemals aus der Zeit von Corona – praktische Hilfen in Krisen.

Was können Sie tun, um Stress und aufkommende Sorgen und Ängsten entgegen zu treten? – Eine persönliche Situation wie auch eine unvorhersehbare Zukunft sind für uns Menschen immer eine Herausforderung. Krisen fordern uns auf neue Wege zu gehen, alte Verhaltensmuster loszulassen und Neues zu lernen. Das begann in der Coronazeit schon bei so banalen Dingen wie Händewaschen. So wie ich es als Kind gelernt habe, reichte es da nicht mehr aus.

In Krisen bin ich eingeladen, meine Erwartungshaltungen, die Sichtweisen und automatisierte Verhaltensweise zu überdenken. Das ist Arbeit und braucht mehr Energie! Energie verliere ich aber auch über meine Sorgen und Ängste. Diese erhöhen meinen Stresspegel und verändern damit meine Körperchemie. Mehr dazu lesen Sie hier: https://www.graf-laubenthal.de/wp-content/uploads/Raus-aus-der-Stressfalle-Heartmath-1.pdf

Inhaltsverzeichnis

  1. Yoga unterstützt
  2. Zehn kleine Inspirationen als Alltagshilfe mit angeleiteten Übungen
  3. Unsere Sichtweise – wir haben die Wahl!
  4. Die Macht unserer Gedanken
  5. Praktizieren des offenen Gewahrseins
  6. Die Gegenstandsmeditation
  7. Bewegung hilft – Glückshormone aktivieren und fit bleiben
  8. Unsere persönliche Wahrnehmung bildet die Grundlage für unsere Beurteilung – auch in der Corona-Situation!
  9. Mit Enttäuschungen angemessen umgehen
  10. Meditation auf Wald-Geräusche: „Kurzurlaub im Wald“
  11. Empfehlungen für (Leistungs-) Sportler & Sport
  12. Tipps für einen entspannten Sommerurlaub
  13. Home-Office: ohne Rücken- Nacken – oder Armschmerzen
  14. Ergonomie im Home-Office: Ursachen & Tipps
  15. Ein starkes Immunsystem
  16. Rezept Helgas Winter-Power-Smoot
  17. Die EFT-Klopftechnik bei Stress
  18. Emotionaler Tiefpunkt: Reaktivierung eigener Ressourcen

1 – Yoga unterstützt

Praktische Hilfe in Krisen Heilpraktiker- Praxis Helga Graf-Laubenthal Wiesbaden
Alexas Fotos PX

Im Yoga finden wir viele Hilfestellungen, um mit stürmischen sehr anspruchsvollen Situationen besser umgehen zu können. Diese Hilfen möcht ich Ihnen als Yogalehrerin und Yogatherapeutin anbieten. – Yoga soll uns helfen wieder schneller in ein Gleichgewicht zurückzufinden. Yoga lehrt uns wie wir funktionieren mit Geist (=mind), Gedanken und Gefühlen. Er lehrt uns, welche Auswirkungen es hat, wenn wir unseren Geist (=mind) nicht üben. Er zeigt uns Wege zu unseren verschütteten und vergessen Potentialen- zu unserer inneren Stärke und zu einer von uns aus gehenden Stabilität und Orientierung!

2 – Zehn Inspirationen & Übungen

Als erstes habe ich für Sie 10 Inspirationen für den Alltag aufgezeichnet. Es sind Erinnerungen an einfachen Möglichkeiten der Stressreduktion. Hören und lesen Sie einfach mal hier hinein: https://www.graf-laubenthal.de/service/download-service/ Scrollen Sie etwas nach unten, dann finden Sie die 10 Tipps mit kleinen Übungen.

3 – Unsere Sichtweise – wir haben immer die Wahl!

Es gibt keine Sache in der Welt der Dualität, die ich nur von einer Seite aus betrachten kann! Was bedeutet das? Ich habe immer die Wahl, welche Seiten ich sehen will. Wir alle kennen das: eine Situation, eine Begegnung ein Ereignis, ein Schicksalsschlag den wir nicht akzeptieren wollten – und dann …danach erst viel später erkennen wir die Vorteile und sind dafür oft froh oder sogar dankbar! Auch beim Wandern kann ich nicht um die Ecke sehen, vieles bleibt im Verborgenen und meinen Spekulationen ausgesetzt, bis ich meinen Weg gemacht habe. Natürlich kann ich mir fürchterliche Ungeheuer vorstellen oder Gefahren anderer Art, aber wie geht es mir dabei?

Praktische Hilfe in Krisen Heilpraktiker- Praxis Helga Graf-Laubenthal Wiesbaden
„Dunkelseher“ sind klar im Nachteil zu offenen Menschen, denn sie verpassen das Leben und verlieren unendlich viel Energie! – Bild: (C) Helga Graf-Laubenthal

So ist es jetzt auch mit der Corona-Situation! Nur echte „Hellseher“ können vorausschauen – aber „Dunkelseher“ meinen es ebenfalls zu können…! Nur raubt uns das Dunkelsehen alle noch vorhandenen Energie, verengt unseren Blick der Möglichkeiten auf einen Tunnelblick und raubt uns die Freude an den schönen Dingen, die wir ja doch trotzdem noch haben! Die Frühlingssonne scheint weiterhin wärmend am Himmel, die Natur verwöhnt unsere Sinne und auch der Nachbar grüßt uns noch freundlich! Aber das sehen wir nicht. Wir bereiten stattdessen auf geistiger Ebene den Weg in eine eher unfreundliche Zukunft vor, denn so wie wir denken, neigen wir auch zu handeln…!

4 – Die Macht unserer Gedanken

Was alleine auf der körperlichen Ebene passiert – nur aufgrund eines Gedankens und einer Vorstellung: „Denken Sie mal daran, wie ich eine saure, saftige Zitrone auslutsche!“ – und dann beobachten Sie mal was in Ihrem Mund passiert…oder ihren Gesichtsmuskeln… bei diesem Gedanken! Deshalb heisst es auch so weise:“Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte – achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Handlungen,…“ usw., kennen Sie vermutlich?

5 – Praktizieren des „Offenen Gewahrseins“

Es geht mir hier nicht um das „Konzept des positive Denkens“. Das funktioniert nicht wirklich wie auch Kritiker wie u.a. der Psychologe Günter Scheich kritisiert haben.

Im Yoga geht es vielmehr darum, den Geist zur Ruhe zu bringen. Ein ruhiger Geist ist ein offener Geist – ganz im Gegenteil zu dem sich verengendem Blick in Stresssituationen. Ein ruhiger Geist fördert den Zugang zu unserer Intuition, unserem Bauchgefühl, unserer Kreativität!

Jeder Gedanke produziert unweigerlich eine Emotion und damit eine Körperreaktion. Bei Sorgen und negativen Gedanken gerät unser Körper in eine Stresssituation und wird letztendlich für einen Angriff, eine Verteidigung oder eine Flucht vorbereitet. Kortisol und Adrenalin steigen an, wodurch u.a. unser Immunsystem geschwächt wird! Ein ruhiger Geist hingegen gibt unserem Körper die Möglichkeiten zu Regeneration und Heilung – und zur Stabilisieren unserer Immunkraft!

6 – Die Gegenstands-Mediation

Praktische Hilfe in Krisen Heilpraktiker- Praxis Helga Graf-Laubenthal Wiesbaden
Stein & Foto HGL

Im Yoga finden wir viele hoch effektive Übungen und Meditationen, um aus den Gedankenkreisen, unserem Hirngeplapper mit Sorgenspiralen mit düsteren Prognoseattacken wieder raus zu kommen. Eine einfache und sehr flexibel anwendbare Kurz-Meditation habe ich Ihnen unter Service hinterlegt. Hören Sie einfach mal rein – HIER! – Bitte scrollen Sie runter bis zu Service-Audiobereich und noch weiter nach unten bis zur Gegenstandsmeditation.

Auch wertvoll sien die beiden ersten Mediationen im Service-Bereich: 1. Meditation “Mini-Bodyscan” – 11 Minuten sowie 2. Meditation auf die Atmung – 13 Minuten: HIER. Beide Meditationen sind eine gute Vorbereitung auf die folgenden Mediationen. – Sie können mich jederzeit ansprechen, ich nehme für Sie auch gerne eine ganz maßgeschneiderte Meditation auf und sende Ihnen diese zu. In einem Beratungsgespräch klären wir dann was Sie wirklich brauchen und was zu Ihrer Situation passt. Ich begleite Sie!

7 – Bewegung hilft – Glückshormone aktivieren & fit bleiben

Ein Thema für meine Physio-Herz! Auch wenn wir jetzt nicht mehr Gruppensport machen oder im Verein mitmachen können, so gibt es doch genügend Möglichkeiten sich gut zu bewegen. Zudem haben wir das große Glück uns noch draußen aufhalten zu dürfen! In Spanien bei meiner Nichte ist das ganz anders, sie kann seit über 3 Wochen nicht mehr das Haus verlassen…! Aber auch drinnen kann man einiges tun! – Hören Sie HIER die Audioaufzeichnung Inspiration 3 – “Der Energie-Booster” – oder gut für Paare oder Familien Inspiration 10 – “Kissenschlacht” https://www.graf-laubenthal.de/service/download-service/

Was Bewegung alles anregen kann – warum es so wichtig ist, gerade jetzt (mal so als Erinnerung…!):

  • regt Durchblutung und Stoffwechsel an
  • unterstützt unser Immunsystem
  • reguliert den Blutdruck
  • positiv für den Fettstoffwechsel ( von wegen Corona-Speck…!!!)
  • fördert unseren Schlaf durch die körperliche Ermüdung
  • baut Stress ab
  • fördert Entspannung und körperliches Wohlgefühl
  • wirkt gegen unser „Corona-Durcheinander-Gefühl“ und Phänomenen wie u.a. mit Konzentrationsschwäche, Unlust, schlechter Laune, Strukturlosigkeit!
  • kann unserer Ängste kontrollieren und abbauen helfen
  • vermindert das „Corona-Hilflosgefühl“ durch Erleben von körperlicher Stärke, Power und Aktivität
  • kann uns ein Gefühl der Kontrolle geben da wir aktiv aus der „Opferrolle“ raustreten.
  • körperlichen Druck abzuarbeiten trägt zur Partner- und Familienentspannung bei…
Praktische Hilfe in Krisen Heilpraktiker- Praxis Helga Graf-Laubenthal Wiesbaden
Bild: (C) Helga Graf-Laubenthal

Also nix wie los! – Wunderbar ist es raus in die Natur zu gehen und sich dort zu bewegen! Aber auch Gymnastikprogramme zuhause sind effektiv. Wer gesund ist kann sich im Internet genügend Anregungen holen. Wer irgendein körperliches Handycap hat, kann sich jederzeit auch an mich wenden. Mit moderner Technik ist viel möglich, sprechen Sie mich darauf an – per Mail: graf-laubenthal@t-online.de oder Telefon: 0172 – 1368 124!

8 – Wahrnehmung bildet die Grundlage für unsere Beurteilungen – auch in jeder Krise!

Wie valide ist Wahrnehmung wirklich? – Wir nehmen unsere Umwelt wahr: Menschen, ihr Handeln, ihre Mimik und Körpersprache, die Natur, Arbeitsabläufe, unseren Körper, „Fakten“, die Weltsituation, die Presse und eben einfach alles, was unsere Sinne uns bieten wenn wir uns in dieser Welt umschauen – auch uns selbst! – Dies geschieht über all unsere Sinnesorgane und unser Gehirn.

In dem Wort Wahrnehmung steckt der Begriff „Wahr“ und „nehmen“. Das bedeutet also, dass wir die Dinge die unsere Sinne und unser Gehirn „sehen“ für „wahr nehmen“! – Hier finden Sie schöne Beispiele: https://www.onlinewahn.de/kipp-r.htm

Wie kommt es aber, das es so viele verschiedene „Wahrnehmungen“ gibt? – Tatsächlich, es gibt so viele Wahrnehmungen wie es Menschen gibt. Wahrnehmung kann immer nur selektiv, aus meiner persönlichen Perspektive und eigenen Erfahrung geschehen. Das bedeutet, dass jeder einzelne Mensch nur einen Bruchteil der ganzen, wirklichen Wahrheit begreifen kann.

Dazu gibt es im Yoga eine schöne Geschichte: „Ein Bürgermeister hat Probleme mit Streitigkeiten unter seinen Dorfbewohnern darüber, welche die richtige Religion ist. Jeder will Recht haben, und es kommt zu immer mehr handgreiflichen Auseinandersetzungen und Unruhe im Dorf. – Da läd er Blindgeborene aus dem ganzen Land ein. Das ganze Dorf versammelt sich auf dem Dorfplatz auf dem ein großer Elefant steht. Die Verwunderung ist riesengroß, denn wie soll ein Elefant das Problem lösen? – Der Bürgermeister führt jeden Blinden an ein anderes Körperteil des Elefanten. Nun bekommen sie den Auftrag den Elefanten zu beschreiben, sie dürfen nicht lügen und nicht fantasieren, sondern sollen die Wahrheit sagen. – Der Mann am Bein beschreibt den Elefanten wie einen großen starken Baumstamm, der Mann am Schwanz beschreibt den Elefanten als ein dickes langes Seil – und so geht es weiter. Alle Blinden sagen die Wahrheit, denn sie können nur das Beschreiben, was sie schon mal erfahren haben, was in ihrem Kopf bereits gespeichert ist…und sie „sehen“ nur einen Bruchteil des Elefanten.“

Mit anderen Worten halten wir die Welt wie wir sie sehen für die einzige mögliche Wahrheit. Wenn ich die richtige Einstellung habe, muß logischerweise der andere die falsche haben. Ich habe RECHT, der andere UNRECHT! – Schon streiten sich zwei „EGOS“ wer Recht hat und Emotionen befeuern den Streit. Es geht dann nicht mehr um die Sache, die wir mit kritischem Abstand betrachten. Wir sammeln nicht gemeinsam Fakten, um ein ganzheitliches Bild der Situation – oder des Elefanten – zu erhalten, uns sozusagen gemeinsam der Wahrheit zu nähern.

Im Yoga studieren wir, wie unsere Emotionen – die Fensterscheibe durch die wir auf die Welt schauen – verdrecken und zuschmieren. Stärke und Menge meiner Emotionen beeinflussen und verfälschen das Bild von dem Objekt was ich sehe.

Krisen bedeuten sehr viel negative Emotionen! Hier geht es um Angst vor dem Sterben, dem Verlust der Arbeit, dem Verlust meiner Freiheiten und vielem mehr! Es geht aber auch um Behauptung in unserer Leistungsgesellschaft, unserem gesellschaftlichen Status, unserer beruflichen Position usw.

Krisen bedeuten Unsicherheit – gegenüber dem Virus – der Berichterstattung, der Politik, der Wirtschaft, der Finanzwelt, unserem Körper, der Zukunft – und vielleicht auch unseren Mitmenschen…

Gerne hätten wir jemanden, der uns sagen kann was wir tun können und wie es weitergeht. – Es gibt aber NIEMANDEN, vielleicht gibt es Wahrscheinlichkeiten – denn das ist das wirkliche Leben! – Wenn wir verstehen wie Wahr-Nehmung funktioniert, werden wir auch in die Lage versetzt, andere Menschen und das Leben anders zu sehen. Wir erkennen, dass auch andere Menschen selbst in ihrer persönlichen Wahr-Nehmung stecken.

Auch ist es einfach, nach Schuldigen zu suchen. Wenn wir danach suchen, werden wir immer einen Schuldigen finden und Menschen oder Institutioenen, die etwas falsch gemacht haben. Dann wird es einfacher für uns. Wir haben einen Bösewicht, an dem wir unseren Frust auslassen können! –

Yoga bedeutet, dass wir Verantwortung übernehmen und uns aus der „Opferrolle“ in die „Schöpferrolle“ entwicklen. Wir können Halt nur in uns selber finden, nicht im Außen. – Es ist der Wert des Yoga, innere Stabilität für die Stürme im Außen zu entwickeln – anstatt sich „Kompetenzen“ , „Kapazitäten“, Medien, Fachleuten, Parteien, Weltverschwörungstheorien und anderen Besserwissern „blind“ anzuschließen! – Trauen wir uns doch, uns und anderen Unsicherheit zuzugestehen, um damit der „Realität“ näher zu kommen!

Yoga heißt die eigene Bequemlichkeit aufzugeben und sich selbst, seinen Geist, seine Emotionen zu studieren und die eigene inneren Mitte zu suchen. Wenn wir uns selber besser verstehen lernen, können wir andere auch besser verstehen, können wir Zusammenhänge leichter erkennen – Krisen laden uns dazu ein, sich dieser Mühe auszusetzen! Das bedeutet lernen und wachsen. – Yoga lehrt uns auch, dass wir nicht die absolute Wahrheit sehen können – wenn es sie überhaupt gibt…?

9. Mit Enttäuschungen angemessen umgehen

Wir können in eine Krise fallen, weil wir eine andere Vorstellung von uns selbst hatten, von anderen Menschen oder auch von der Welt. Unsere Erwartungshaltungen produzieren Enttäuschungen. Oder Sind SIE frei davon??? – Wenn nicht, dann könnten Ihnen folgende Gedanken und Strategien weiterhelfen:

Eine Enttäuschung kann immer nur dann entstehen, wenn wir einer Täuschung aufgelaufen sind. Im vorhergehende Artikel über Wahrnehmung haben wir schon festgestellt, dass WAHR-Nehmung immer sehr individuell, persönlich geprägt von unseren Erfahrungen und nur ein Teilstück der gesamten Realität ist. Also gehören Enttäuschungen zum Leben. Manchmal aber häufen sich unsere Enttäuschungen, weil sich unserer Realität ganz schnell und massiv ändert. Das war nicht nur in der Corona-Situation so, auch wenn man plötzlich krank wird, Schmerzen bekommt oder verletzt wird (körperlich oder emotional) oder einen großen Verlust erleidet.

Verlust erleiden wir immer, wenn die Welt, andere Menschen oder unser Leben ansich nicht unseren Vorstellungen entsprechen. Das schafft Enttäuschung, Frustration, Hilflosigkeit, Ärger, Wut,und andere Negativ-Emotionen, die in unserem Körper Stress auslösen. Davon wollen wir uns befreien, tun dies aber oft über Umwege wie Verdrängung, Schuldzuweisungen nach draußen, Ignorieren oder Wut ablassen bei anderen Menschen. In unserer Kultur gehört es nicht in den Schulunterricht, wie man damit für alle Beteiligte wirklich konstruktiv umgeht, und dabei einen kühlen, geordneten Kopf behält!

Im Yoga steht die Beobachtung meiner Reaktionen und ihrer Folgen im Vordergrund, ebenso die Beobachtung meiner Emotionen wie auch ihrer Folgen. Das Erkennen dieser Vorgänge wie auch eine konstruktive Umwandlung zu finden ist hier das Ziel. Alle anderen Strategien wie Verdrängung, Schuldzuweisungen oder emotionale Aktionen nach außen haben negative Folgen. Grundsätzlich verursachen sie einen enormen Stress in uns, der sich immer gegen uns selbst richtet. Mehr hierzu finden Sie hier: https://www.graf-laubenthal.de/wp-content/uploads/Raus-aus-der-Stressfalle-Heartmath-1.pdf Fortsetzung hier: https://www.graf-laubenthal.de/wp-content/uploads/Raus-aus-der-Stressfalle-Heartmath-2.pdf

Sollten Sie als Kind Fan von Pippi Langstrumpf gewesen sein die singt: „Ich bau mir meine Welt – so wie sie mir gefällt„, dann ist das heute leider keine ausgereifte und tragfähige Strategie um Stress abzubauen. Diese üblichen Strategien können – wenn wir nicht achtsam mit uns umgehen, auf Dauer nicht nur Frustration, sondern auch Hilflosigkeit, Unzufriedenheit, schlechte Laune& miese Stimmungen bis hin zu depressiven Verstimmungen produzieren. Keine gute Idee um gesund zu werden oder gesund zu bleiben!

Gehen wir also in Mediation. Hier kann eine analytische Meditation uns weiterbringen. Auch zur Bearbeitung von aufkommenden Ängsten kann Meditation hilfreich sein – nicht verdrängen in den tiefen Keller meines Unterbewußtsein – sondern anschauen damit es sich schnell wieder auflösen kann – und ich für mich konstruktive Sichtweisen und Lösungen entwickeln kann. Das kann ebenfalls Teufelskreise im Außen zum Auflösen verhelfen.

Hier geht es zur Analytischen Meditation über „Ent-Täuschung“: https://www.graf-laubenthal.de/service/download-service/

10. Meditation auf Wald-Geräusche: „Kurzurlaub im Wald“

Praktische Hilfe in Krisen Heilpraktiker- Praxis Helga Graf-Laubenthal Wiesbaden
Bild: HGL

Eine einfache Methode der Meditation ist sich auf etwas zu focussieren. In der Gegenstadsmeditation habenSie sich auf das Fühlen konzentriert. Bei der akkustischen Meditation richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Geräusche. Natürlich sollten diese für Sie immer angenehm assoziiert sein. Diese Fokussierung läßt Ihren Kopf langsam leer werden von lästigen Gedankenschwadronen. Wenn der Kopf wieder „frei“ wird, kann Entspannung eintreten. Entspannung führt zu Regeneration des Körpers und klarem Denken. Hier habe ich eine Wald-Meditation gewählt, wunderbar im Frühling zu genießen.

11. Empfehlungen für (Leistungs-) Sportler / Sport

Hier finden Sie einen Bericht dazu der Ihnen Entscheidungshilfen gibt für Ihr Training. Grundsätzlich möchte ich als Physio folgende Empfehlungen geben zum Thema Sport in Krisensituationen:

  • Sport und Bewegung sind grundsätzlich gut zur Stärkung von Immunsystem, Psyche und Körper.
  • Umkehren ins Gegenteil können sich diese Vorteile, wenn wir in den „Kampfmodus“ und unseren Körper dabei immer wieder oder sogar regelmäßig überfordern. Gerade wenn wir leistungsorientiert trainieren, übersehen wir oft wichtige Körpersignale, die unser Engagement drosseln wollen. Fordern wir zuviel unserem Körper ab, kann es zu einer Schwächung des Immunsystems kommen.
  • Kommen beruflicher und sportlicher Stress zusammen, verschärft sich die Situation weiter.
  • Auch Schlafmangel und fehlende Erholungszeiten entziehen unserem Körper weitere Kompensationsmöglichkeiten.

12. Tipps für einen entspannten Urlaub

Praktische Hilfe in Krisen Heilpraktiker- Praxis Helga Graf-Laubenthal Wiesbaden
Foto: HGL

„Eeeeeeeeeeeendlich wieder Urlaub!“ Und was geht diese zeit so schnell vorbei.

Deshalb ist es schön, wenn wir diese Zeit wirklich sinnvoll für Erholung von Körper, Geist & Seele nutzen! Ich kenne so viele, die dort mit vollen Programmen und vielen Events jede Minute füllen. Wir wollen nicht verpassen, anedlich alles erleben dürfen, uns „frei“ fühlen, und sind doch wieder im Stress – nicht bei uns selbst….! Das ist eine Fortsetzung unserer Stressmuster des Alltags.

Hier ein paar Gedanken in folgendem Artikel, viel Spass beim Lesen!

13 – Home-Office: ohne Rücken- Nacken – oder Armschmerzen…

Ergonomie Homeoffice Praxis Helga Graf-Laubenthal Wiesbaden
Home-Office = „Ich bastel mir ein Home-office“ von HGL

In letzter Zeit hatte ich in meiner Praxis viele Menschen aus dem Home-Office. Sie kamen mit verschiedensten Beschwerdebildern wie Nacken- mit Kopfschmerzen, Tennisellenbogen – obgleich sie noch nie Tennis gespielt haben – Schulterschmerzen, Rückenschmerzen usw. … zu mir.

Kein Wunder, denn zuhause ist nicht das Büro. Da wird an Esstischen gearbeitet, im Schlafzimmer, auf Küchenstühlen, Internetkonferenzen mit sechs Leuten und mehr am kleinen Laptop abgehalten, das private Telefon ist überlastet und – dabei springen die Kinder fröhlich über die wirren Kabel – oder der Hund verheddert sich drin. Die Ehefrau / der Ehemann ist ebenfalls im Homeoffice, die Internetleitung ist unstabil usw…….

Stress im Home-Office

Für eine gelungen Arbeit im Homeoffice sollte man verschiedenen Punkte beachten:

  • Richten Sie den Arebitzsplatz so ein, dass Sie nicht von Familienmitgliedern gestört werden.
  • Möglichst keine Kombination von Schlafzimmer & Home-Office! Unser Gehirn soll beim Betreten des Schlafzimmers schon runterfahren können. Eine Kombination von Arbeit und Schlaf bringt es durcheinander!
  • Klare Absprachen mit der familie und ein Schild an der Türe soreg für Ruhe.
  • Eine professionelle Beratung zur ergonomischen Gestaltung des Arbeitsplatzes ist sehr wichtig!!!

Der Körper reagiert nicht nur auf den oftmals fatal unergonomischen Arbeitsplatz, sondern ebenso auf die ungewohnte Stressbelastung! Stress erhöht die Anspannung der Muskulatur, insbesonder der Nackenmuskeln.

Lesen zu Stress folgende Artikel: „Raus aus der Stressfalle – 1“

Folgeartikel dazu finden Sie hier: https://www.graf-laubenthal.de/wp-content/uploads/Raus-aus-der-Stressfalle-Heartmath-2.pdf

und https://www.graf-laubenthal.de/wp-content/uploads/Raus-aus-der-Stressfalle-Heartmath-3.pdf

Nutzen Sie auch diverse Kurz-Meditation aus meinem Servicebereich.

14. Ergonomie im Homeoffice

Ergonomie Homeoffice Praxis Helga Graf-Laubenthal Wiesbaden
Mylene2461 PX

Deshalb habe ich als Ergonomin für Sie einen Artikel mit Tipps zum Thema, sowie eine Checkliste bereitgestellt. Die Checkliste Homeoffice können Sie auch als Übersicht Ihrer aktuellen Situation in einem Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber verwenden. Artikel zusammen mit der Checkliste geben Ihnen bereist wertvolle Hinweise auf mögliche Schwachstellen.

Hier zum Artikel „Homeoffice – Ursache für Schmerzen“

Hier zur „Checkliste Home-Office“

Individuelle Arbeits(platz)beratung

Oftmals reichen die allgemeine Beratung und Checkliste dieses Artikels nicht ganz aus, vor allem wenn schon Bescherden da sind. Dann kann eine persönliche Arbeitsplatzberatung – telefonisch, bei mir oder als „Hausbesuch“ – sehr hilfreich sein! Nutzen Sie gerne diese Möglichkeit und kontaktieren Sie mich per Mail: info@graf-laubenthal.de oder perTelefon: 0611-880 42 565.

Mehr Infos zur Arbeits(platz)Beratung bei mir finden Sie HIER

Körperliche Beschwerden im Home-Office: Ursachen & Tipps

In diesem Artikel können Sie sich über Ursachen informieren und erhalten wertvolle Tipps zur Arbeits(platz)gestaltung: Lesen Sie weiter und klicken HIER!

15. Ein starkes Immunsystem

Ein kraftvolles Immunsystem ist in Krisenzeiten beonders wichtig. Jeden Herbst wünschen wir uns, stabil und gesund durch den Winter zu kommen. Wir können eine Menge dafür tun.

In folgenden Bereichen können wir unser Immunsystem unterstützen:

  • Ausreichend erholsamen Schlaf – empfohlen werden ca. 8 Stunden
  • Tägliche Bewegung in der Natur wie Spazierengehen, NordicWalkung, Wandern, Joggen (nicht leistungsorientiert), Fahrrad.
  • Sportliche Bewegung in Form von Indoort-Training wie Gymnastik, Ergometer o.ä. Nutzen Sie gute Internet-Angebote oder wenden Sie sich gerne an mich für ein individuelles auf Sie entwickeltes Programm – auch Online – mehr dazu HIER.
  • Wechselduschen
  • Stressreduktion – ganz wichtig! Lesen Sie weiter dazu HIER
  • Meditation & Entspannungsübungen – mehr dazu HIER und HIER
  • Vitalstoffreiche Ernährung – hier sind Bioprodukte zu empfehlen, frische Zubereitung, ausgewogene Vollwertkost, frisches Obst
  • Ggf. Nahrungsergänzungen – am besten kann der Körper natürliche Substanzen verarbeiten wie z.B. das natürliche Vitamin C aus der Acerolakirsche. Ihr Arzt macht Ihnen gerne eine entsprechende Blutanalyse!
  • Vitamin D3 & K2. – Ihr Arzt macht Ihnen gerne eine entsprechende Blutanalyse!
  • Ausreichend Trinken – am Besten reines Wasser!

Wenn wir krank sind, braucht der Körper Ruhe und Unterstützung. Diese können wir ihm am besten und einfachsten geben, indem wir ihn nicht weiteren Alltagsstress aussetzen, sondern ihm die Ruhe gönnen um die er uns über diverse Symptome bittet. Dann kann er schneller und besser seine Heilungsarbeit für uns erledigen.

16. Rezept Helgas Winter-Power-Smoothie

Praktische Hilfe in Krisen Heilpraktiker- Praxis Helga Graf-Laubenthal Wiesbaden
Mindestzutaten für das Smoothie

Hier ist mein Lieblingsrezept!

17. Die EFT-Klopftechnik bei Stress

Die EFT-Klopftechnik ist eine einfache und schnelle Möglichkeit, Stress und Anspannungen zu reduzieren. EFT nutzt das Wissen der Energiemedizin der TCM (Traditionellen chinesischen Medizin) mit den Energiebahnen, den Meridianen. Sie ist ungefährlich in der Eigenanwendung und leicht anzuwenden. Sie können Sie überall anwenden, denn Sie haben Ihre Punkte iwe Ihre Hände überall dabei…!

Wann macht EFT Sinn?

Sie können EFT gegen Stress und Anspannung in vielen verschiedenen Situationen anwenden wo Sie in Stress geraten oder schon sind wie z. B.

  • vor / nach einer Prüfung
  • vor / nach einer stressigen Besprechung / Konferenz
  • Vor / nach Begegnungen mit „schwierigen Menschen“
  • Vor / nach stressigen Arbeitstagen / Situationen / Erlebnissen
  • Vor einer Meditation / Entspannungstraining

Vorteile von EFT

  • einfache Anwendung
  • schnelle, effektive Technik
  • Sie haben immer alles dabei…;))
  • kann man auch notfalls mal auf der Toilette machen wenn man keinen anderen stillen Ort findet
  • Erfolgskontrolle über Stressskala
  • therapeutisch lange erprobt
  • wissenschaftlich belegt

Wie wird EFT durchgeführt?

Im EFT werden bestimmte Akupunkturpunkte / Meridiane sanft in einer bestimmten Reihenfolge beklopft (körperlicher Teil) . Als Zielausrichtung werden dazu bestimmte Sätze laut gesagt / leise gedacht (mentaler Teil). Dazu gibt es eine Visualisierung für das Unterbewusstsein .

HIER geht es zur praktischen Anleitung mit Klopfpunkten!

Hier geht es zur Audiobegleitung / Anleitung!

Weitere Anwendungsmöglichkeiten

EFT wird ebenfalls zur Bearbeitung von „negativen Gefühlen“, zur Beeinflussung von Schmerzen und ungünstigen Glaubenssätzen angewendet. Hier gehe ich nicht weiter darauf ein, weil diese Themen in eine therapeutische Begleitung gehören.

Literaturtipps

  • „The EFT-Manual“ von Dawson Church (mit Links zu wissenschaftlichen Studien)
  • „EFT-Klopfakupressur“ von Rother – GU

18. Emotionaler Tiefpunkt: Reaktivierung eigener Ressourcen

Praktische Hilfe in Krisen Heilpraktiker- Praxis Helga Graf-Laubenthal Wiesbaden
Wir können aktiv Einfluß nehmen auf unsere Gefühle & Stimmungen!

Krisen gehen uns ins Gemüt. Negative Gefühle kochen hoch. Wie schaffen wir es, diese negativen Stimmungen wieder zu regulieren?

WIr können selbst unseren Stimmungs-Coctail produzieren – in die negative Richtung passiert ungewollt und täglich über Angst, Sorgen und negative Gedanken.

So wie es in diese Richtung funktioniert, geht es aber auch umgekehrt. Da können wir zum Schöpfer unseres positiven Neurotransmitter-Coctails werden!!!

Als ich vor vier Jahren in Nepal war – kurz nach dem schlimmen Erdbeben – habe ich auch eine Schule besucht. In dieser ärmlichen Schule, in der alles Materielle fehlte was wir uns für eine Schule vorstellen, gab es im Raum der Principal eine bescheidene kleine „Bibliothek“ von etwa 20 Büchern.

Ein Buch auf Englisch stach mir sofort ins Auge: „Der Umgang mit meinen Gefühlen“.

Im Yoga und in der Psychologie des Buddhismus ist dies ein zentraler Punkt – wie auch die Erkenntnis, dass meine Realität in meinem Kopf anfängt und ich immer die Möglichkeit habe, dort ganz bewusst einzugreifen.

Dass dieses Thema ein Teil der nepalesischen Kultur ist, konnte ich bei den Menschen auch immer wieder deutlich beobachten auf meiner Reise.

Wir haben hier bei uns in der Schule – und auch sonst – uns nie mit diesen wichtigen Themen befasst. Oder haben Sie gelernt, wie Sie konstruktiv mit Ihren Gefühlen umgehen können?

Standard in unserer Kultur ist die Verdrängung aller unangenehmen Gefühle und Stimmungen. Das ist weit entfernt von Verarbeitung oder gar Umwandlung… ! Wir sind stattdessen Profis geworden in der Ablenkung und in Zerstreuungen.

Wahl unserer Sichtweise

Die Sichtweise auf ein Problem ist ausschlaggebend dafür, wie ich mich damit fühle. – Siehe mehr dazu unter Punkt 3.) s. o.

Ich kann eine schwierige Situation als Möglichkeit für meine Weiterentwicklung nutzen, als Möglichkeit neue Wege zu erkunden, meine Potentiale zu entwickeln und mich neu kennen zu lernen.

Ich kann mich auch weigern und versuchen, den „alten Zustand“ zurückzuzwingen bzw. gegen das, was sowieso schon da ist, zu KÄMPFEN. Energetisch wie auch persönlich eine schlechte Wahl, denn dann wird die Welt bzw. das Leben zu meinem Gegner…

Aus diesem Kampf heraus generiere ich immer erneut entsprechende Gedanken und Bilder, die mich immer wieder in negative Emotionen und Stimmungen versetzen. Das wird zu einem Teufelskreis – und – tut mir nicht wirklich gut! Desdo länger wir in diesem tiefen Tal sitzen, desdo schwerer wird es, da wieder rauszufinden, denn das wirkt sich aus wie ein Sog!

Unser Gehirn schafft körperliche Tatsachen über Neurotransmitter, die bei Ärger, Frust & Co. laufend ausgeschüttet werden und uns gewaltig – meist ganz unbemerkt! – in eine Stressreaktion führen. Mehr zum Thema Stressreaktionen HIER! und HIER!

Umwandlung von Gefühlen & Stimmungen

Aus diesem Teufelskreis des negativen Denkens und der unangenehmen Gefühle & schlechten Stimmungen können wir wieder rauskommen über ein gezieltes Training unserer Sichtweisen. – Mit spezifischen Meditationen können wir die „Körperreaktion Stress“ wieder neutralisieren und uns in eine gute Stimmungslage versetzen – unabhängig von dem Problem!

Stress verengt unseren Blick, macht einen „Tunnelblick“, der nicht gut geeignet ist, Probleme erfolgreich anzugehen.

Zu den Meditationen

Sie können – als ungeübter Meditierer – mit einfachen Meditationen beginnen, damit Sie erst einmal lernen, sich mit Ihrem Geist selbst zu beschäftigen.

Sie finden meine Gratis-Meditationen unter Servicebereich Audio. – Folgende Reihenfolge der Meditationen schlage ich Ihnen vor:

  • Meditation auf die Atmung: Nr.2
  • Meditation auf positive Erlebnisse: Nr.8
  • Meditation auf Wertschätzung & Dankbarkeit: Nr.12

Für Geübte und „analytische Menschen“ ist auch folgende Meditation wertvoll:

  • Analytische Meditation zum Thema „Enttäuschung“: Nr.5

Mit Biofeedback-Technik zum Erfolg

Wer diese Schritte lieber mit Unterstützung von Technik macht, um zu kontrollieren, ob das auch wirklich wirkt, der ist mit HeartMath gut aufgehoben. Hier können Sie Forschritte messen und dokumentieren.

Mehr dazu HIER!