BreathWork ist eine Atemarbeit die Du auf unterschiedlichem Niveau durchführen kannst, je nach Deinem Ziel. Die Sitzungen dienen der Prävention und finden nach Terminvereinbarung in meiner Praxis oder online statt. Wenn Du eine BreathWork-Session persönlich erleben möchtest, vereinbare gerne einen Termin.

- Du wünscht Dir Gesundheit & Wohlbefinden?
- Du möchtest in Deine innere Mitte kommen?
- Du suchst innere Ruhe & Ausgeglichenheit?
- Du willst Blockaden lösen & Dich kraftvoll fühlen?
- Du willst Belastendes transformieren – über Dich selbst hinauswachsen?
- Du möchtest tiefe Erfahrungen machen?
- Du suchst Dich selbst?
Dann nutze die transformative Kraft Deines Atems!
Dein Atem hat Dich durch Dein ganzes Leben geführt – um die 20.000 mal am Tag hat er auf Deine äußeren & inneren Zustände reagiert – ohne Dein Bewusstsein oder Dein bewusstes Zutun – ganz selbstverständlich und automatisch über Dein Stammhirn.
Umgekehrt kannst Du den Atem bewusst nutzen – um Deine inneren und äußeren Zustände jederzeit zu verändern! Das ist Breathwork – eine bewusste & gezielt gesteuerte Arbeit mit Deinem Atem.
Dein Atem bildet die Brücke zwischen bewussten Verstand & Unterbewusstsein – zwischen dem unbewussten Autonomen Nervensystem und Deinem Bewusstsein. Das macht ihn zu einem direkten Schlüssel für Selbstregulation – auf allen Ebenen.
Definition BreathWork?
Im Netzt kannst Du eine breite Palette von Bildern, Filmen und Einordnungen dieses Begriffes finden – ähnlich wie bei dem ebenfalls ungeschützten Begriff Yoga. Das ist erst einmal verwirrend. Deshalb möchte ich Dir hier helfen zu verstehen, wie ich damit arbeite.
Du findest verstörende Bilder / Filme von Menschen in exessiven Ausbrüchen von Emotionen ebenso wie stahlharte Jungs wie Wim Hof in Eisbädern. Auf der anderen Seite vermitteln Dir Bilder & Filme den Eindruck von tiefer Entspannung und innerer Ruhe.
Wenn wir die „esoterischen Verpackungen“ wie auch die schrillen Bilder abstreifen, bleibt ein hochwirksames, körperliches biologisches Werkzeug übrig, mit dem wir unser Nervensystem aktiv steuern und regulieren können.
Diese aktive Steuerung ermöglicht uns wiederum einen tieferen Zugang zu uns selbst – zu unseren Emotionen, Reaktionsmustern, Glaubenssätzen – aber auch in der Tiefe zu unseren Traumen.
Definition Trauma
Als Trauma können wir Auswirkungen auf Gehirn & Nervensystem bezeichnen, wo dieses überfordert war, weil der Reiz (die Anforderung) zu intensiv und hoch war – oder zu lange (sich immer wiederholend) – oder zu wenig war (es fehlte etwas wie z.B. Sicherheit, Verbundenheit).
Dies hat Prägungen => Anpassungen in Gehirn und Nervensystem hinterlassen – zu unserem Schutz vor einer erneuten ähnlichen Gefahr. Diese Prägungen wiederum verändern die Arbeit und Reaktionen des Nervensystems. Das kann uns sehr viel Energie kosten und unsere Reaktionsmöglichkeiten auf Dauer einschränken.
Mit anderen Worten: Trauma ist nie das Ereignis selbst, sondern die Reaktion von Gehirn & Nervensystem auf das Ereignis!
Dies macht deutlich, dass Trauma eine große Bedeutung hat für die Prägung unseres Gehirns und Nervensystem.
Wichtige Unterscheidungen bezüglich dieser Prägungen bestehen zwischen dem Entwicklungstrauma (das die Prägungen der Kindheit betrifft) und dem Situationsbedingten Trauma.
Eine weitere wichtige Unterscheidung ist – nach meiner Auffassung – zwischen schweren Traumen & eher entwicklungsbedingten Prägungen, die ebenfalls einen uns einschränkenden Einfluss auf Gehirn & Nervensystem – und damit auf uns haben. Mit diesen beschäftigt sich z.B. auch die uralte Tradition der Yogalehre.
Du bist nicht „kaputt“ – Dein Nervensystem ist einfach etwas schräg programmiert…
Mehr zum Thema Trauma findest Du…
- HIER!
- von Gabor Maté über Entwicklungstrauma: HIER und HIER
- von Peter Levine über Trauma: HIER und in englisch HIER und HIER und ein Gratis-Hörbuch! von Peter Levine HIER
Ziele von BreathWork
Es gibt verschiedene Einteilungen. Aber folgende Zuordnung hat mir am besten gefallen und spiegelt meine Arbeit mit BreathWork wider:
- Regulation des Nervensystems
- Steigerung der physischen Gesundheit & Leistungsfähigkeit
- Entwicklung von Aufmerksamkeit, Achtsamkeit & unserem „Biofeedbacksystem“
- Persönlichkeitsentwicklung
- Traumaverarbeitung
- Bewusstseinserweiterung
Altes Wissen & moderne Wissenschaft
Nicht nur in der uralten Yogakultur und im Buddhismus wurde die Macht des Atems erforscht, der Atem wurde schon immer aktiv angewendet, um Zustände zu verändern. Erst in der modernen Zeit haben wir die biologischen Hintergründe genauer untersucht. Es enstand der Sammelbegriff BreathWork, der verschiedenste Einflüsse vereint.
BreathWork ist sozusagen die „Fernbedienung“ für Dein Gehirn & Nervensystem. Es ist keine Magie oder „Esotherik“ sondern pure Biologie, die wissenschaftlich erforscht wurde und wird.
Wim Hof haben wir mit seinen spektakulären Aktionen zu verdanken, dass die Wissenschaft nicht mehr an dem so banalen Atem vorbei kam – auch wenn Wim Hof nur einen Teilaspekt des Atems für uns im Selbstversucht erforscht hat. Seine Techniken basieren auf Teilen der aus Tibet stammenden Tummo-Atmung und dem Wissen der alten Yogis.
Bevor ich eine Liste von Studien anführe, möchte ich Dich dazu ermuntern selbst zu erforschen, wie Du Dich fühlst unter der Anwendung verschiedenster Techniken des BreathWork. Es geht darum, dass Du herausfindest was in der jeweiligen Situation für DICH passt – was DIR gut tut und Dich weiterführt.

1. Regulation des Nervensystems
Wer möchte nicht von uns ein ausgeglichenes Nervenkostüm haben, um mit hoher Resilenz durch die Stürmen des Lebens ruhig hindurch zu surfen? Vielleicht ist das ja auch ein Grund, warum Buddha-Statuen in Wohnzimmer und Garten so populär geworden sind? ;))
BreathWork ist ein ideales Tool, um Deine Resilienzkapazität zu erhöhen! – Warum???
Du hast Deinen Atem Tag & Nacht IMMER dabei! Alles was Du benötigst ist Deine Aufmerksamkeit und eine passende Atemübung. Schon mit kurze Sequenzen mitten im Tag kannst Du Dich so beeinflussen, dass Du mehr innere Ruhe spürst – oder umgekehrt: dass Du mehr Power zur Verfügung hast.
Wenn Du tiefer einwirken möchtest auf Deine inneren Zustände – also auf Dein Nervensystem – dann führen Dich regelmäßiges Training – z.B. eine regelmäßiges morgentliches Ritual – bereits in einen Lernprozess. Du regst damit die Neuroplastizität an, welches zu einem Lernprozess in Gehirn und Nervensystem führt.
Dann beginnt das „Umprogrammieren“ Deines Nervensystems!

Wesentlich dabei zu wissen ist, dass beide Anteile des Autonomen Nervensystems trainiert werden müssen, damit Flexibilität auf Anforderungen entsteht. Erst das flexible Zusammenspiel von Sympathikus und Parasympathikus ermöglichen eine tiefergehende Anpassungsfähigkeit in fordernden Lebenssituationen.
Es ist modern geworden über das Vagustraining Bücher zu schreiben. Ich habe selbst davon eine Menge in meinem Bücherregal. Onlineseminare, Podcasts uws. haben den Markt geflutet.
Aber ist das alles was Du brauchst?…
Diese „Prominenz“ des Vagustrainings betrifft nur eine Teil des Autonomen Nervensystems und einen Teil des Parasympathikus: den vorderen Vagusnerv.
Das ist in etwa so, als wenn Du bei Rückenschmerzen nur die Rückenmuskeln trainierst…Wenn ich Dir als Physio nur dazu raten würde, wäre das ein grober Behandlungsfehler aus meiner Sicht.
Nervensystemregulation ist ein komplexes Thema – BreathWork gibt uns dazu komplexe und individuelle Antworten.
Hier steht für mich immer zuerst die persönliche Analyse – aus der ich dann passende Tools für Dich entwickeln kann.
Mehr Informationen dazu findest Du HIER!
2. Steigerung der physischen Gesundheit & Leistungsfähigkeit
Selten hat einer meiner Patienten ein normales Atemverhalten.
Unsere Atmung wurde und wird laufend geprägt über Stress, Emotionen & Traumen aus unserem Leben. Sie passt sich in jedem Moment der Lebenssituation an.
„Mir stockt der Atem!“ – „Das hat ihm den Atem verschlagen!“ – „Das hat mir die Luft zum Atmen genommen!“ …
Lebst Du unter Dauerstress – z.B. aufgrund alter traumatischer Erfahrungen, oder weil die Welt immer fordernder wird mit unglaublich vielen Reizen und Anforderungen, oder, oder oder …
…. dann verfestigt sich ein dazu passendes Atemmuster. Auch da wirkt Neuroplastizität, d.h. Dein Nervensystem – aber auch Dein Bewegungsapparat mit Gelenken, Faszien und Muskeln lernen und passen sich an!
Daraus kann sich – sofern kein regelmäßiger aktiver Ausgleich passiert – auf Dauer eine manifeste Fehlatmung entwickeln – neurophysiologisch & körperlich bedingt!
Dazu kommt, dass wir uns i.d.R. viel zu wenig bewegen, körperlich fordern, hingegen meistens sitzen – und das gerne vollkommen unergonomisch in ergebener Haltung vornübergebeugt über unserem winzigen Smartphone…
Damit hast Du definitiv keine optimale Versorgung Deines Körpers!
Typische Zeichen dafür sind u.a. Mundatmung, flache und schnelle Atmung.
Daraus können vielfältige gesundheitliche Folgen entstehen wie z.B.:
- Müdigkeit
- Verspannungen
- (mehr) Schmerzen
- Schlafprobleme
- schlechtes Immunsystem
- Bluthochdruck
- fehlende Leistungsfähigkeit
- Schlafapnoe,…
Und diesen Prozess wollen wir mit BreathWork wieder umkehren!
3. Entwicklung von Aufmerksamkeit & Achtsamkeit, d.h. unserem „Biofeedbacksystem“
Unter unserem Biofeedbacksystem verstehe ich die aufmerksame Wahrnehmung unsere Körpersignale. Unser Körper sendet uns nicht umsonst Informationen wie z.B. Schmerz. Er „redet“ mit uns, gibt uns Informationen über unsere körperlichen, aber auch unsere emotionalen Zustände.
Insbesondere durch erlebte Traumen haben wir oft die Strategie erlernt, nicht mehr zu fühlen was da ist. Das hat einmal viel zu weh getan!!!
Aber auch unser geistiger Überbau hat so eine große Macht, dass wir bei mentalen Herausforderungen – insbesondere in stressigen Situationen – eben erst abends oder am Wochenende unsere Verspannungen oder Kopfschmerzen bemerken. Unsere heutige Gesellschaft fordert Kopfmenschen und Kopfarbeit. Da verlieren wir schnell die Verbindung zu unserem Körper.
Zudem haben wir ein riesige Palette an Möglichkeiten, uns von unangenehmen Gefühlen abzulenken. Macht ja keine Spass sie zu fühlen und damit konstruktiv umzugehen.
Wir haben kulturell keinen konstruktiven Umgang mit den „negativen Gefühlen“ erlernt, um sie gesund zu „neutralisieren“.
Eine Serie ist da einfacher…dort zu schauen, wie fremde Menschen in Problemen stecken, oder? Ich kann mich mit Smartphone, Essen, Medien, Arbeit, Shoppen u.V.m sehr einfach und schnell ablenken! Außerdem tun das fast alle um mich herum, d.h. es ist eine gesellschaftliche Selbstverständlichkeit. Dies kann direkt in eine Sucht führen.
Breathwork hilft, Dir & Deinen Körper mit mehr Achtsamkeit zu begegnen. Es fördert die mentale Fähigkeit der Aufmerksamkeit & Aufmerksamkeitsspanne!
Die Aufmerksamkeitsspanne beschreibt die Zeit oder Informationsmenge, in der Menschen ihre Konzentration aufrechterhalten können; aktuelle Studien zeigen u. a., dass die durchschnittliche digitale Fokusdauer auf etwa 47 Sekunden gesunken ist und klassische Messungen teils nur 8 Sekunden ergeben.
HIER schockierende Fakten zur Aufmerksamkeitsspanne heute…
HIER ein Artikel zu Aufmerksamkeit & Achtsamkeit!
4. Persönlichkeitsentwicklung
Dies ist ein schwieriger Begriff für mich, da „Persona“ die Maske bedeutet. Dies ist hier aber nicht damit gemeint!
BreathWork kann auf verschiedenen Ebenen dazu beitragen, dass sich Deine Sichtweise auf Probleme, auf Menschen und Zusammenhänge verändert. Diese Transformationsprozesse beinhalten auch Veränderungen Deiner Verhaltensmuster und damit auch Deines „Auftretens“, Deiner „Energie“. Du entdeckst neue Möglichkeiten und entwickelst Dich als Mensch weiter.
Du lernst über Dich dazu – damit verändern sich Deine Sicht & Handlungsspielräume.
5. Traumaverarbeitung
Tiefergehende Atemarbeit wird Dir Zugang zu Deinen unterbewussten Strukturen geben.
Da Trauma immer eine Situation des „zuviel – zu lange – zu wenig“ ist, in der schmerzhafte Glaubenssätze und Emotionen verborgen liegen, ermöglichen Dir bestimmte Atemtechniken – in Begleitung – diese nochmal in einem sicheren Kontext anzuschauen und zu verarbeiten.
Verarbeitung geschieht durch eine neue Erfahrung in einem sicheren Kontext. Dies bewirkt eine neue Bewertung auf allen Ebenen: Nervensystem, Körper, Emotion & mental.
Trauma entsteht immer durch fehlende Sicherheit, denn nur in Sicherheit können Gehirn & Nervensystem hereinkommenden Reize adäquat verarbeiten! In Sicherheit entsteht also kein Trauma!!!
Sicherer Kontext heisst soviel wie: Du wirst in einer geschützten & wertschätzenden Atmosphäre begleitet & angeleitet, in der sich traumatische Erlebnisse zeigen können und neu eingeordnet werden.
Das setzt in Dir neue Energie frei, denn das Unterbewustsein braucht für die Verdrängung massiv viel Energie, und das – je nach Trauma – über Jahrzehnte!
Wichtig ist: Du machst diese Transformationsarbeit selber – ich kann Dich halten – aber Du gehst selbst den Weg!
Mehr dazu HIER!
6. Bewusstseinserweiterung
Lernen allgemein ist ein Bewusstseinserweiterung.
Durch Verbesserung der Achtsamkeit wie auch durch das Bearbeiten von traumatischem Material erweitert sich automatisch Dein Bewusstsein.
Dabei helfen Dir tiefergehende Atemtechniken den plappernden Verstand weitgehend auszuschalten, so dass Du Dich im HIER&JETZT befindest.
Dies gibt Deinem Erleben eine ganz neue Dimension.
Du erlebst Dich ganz neu – ganz ohne Drogen oder Medikamente!
Mehr kann ich dazu nicht mit Worten sagen.