
Die Grundlage meines Handelns ist die Maitri-Philosophie
Der Begriff „Maitri“ bedeutet „liebende Güte“ und kommt aus dem Sanskrit (Indien).
Genauer definiert hat es der große Meditationslehrer Thich Nhat Hanh.
Er definiert es wie folgt: Video von Thich Nhat Hanh
Hierbei geht es um eine besondere Qualität der Begegnung zwischen Menschen.
In einer offene, wertschätzende und vorurteilsfreien Aufmerksamkeit (=Achtsamkeit) gegenüber dem Anderen kann ich Empathie entwicklen. Die Achtsamkeit gegenüber meinem eigenen Denken, Fühlen und Handeln ermöglicht mir einen wertfreien Raum für eine nicht wertende, offene Begegnung zu schaffen.
Diese Achtsamkeit – verbunden mit ZEIT – bildet die Basis für tiefes Verstehen. Daraus kann Akzeptanz und Würdigung des Anderen entstehen. Dieses ist die Grundlage jeder heilsamen Beziehung.
Etwas anders ausgedrückt:
Wenn ich es schaffe meinen eigenen Kopf frei zu räumen von Vorurteilen, Erwartungshaltungen, Behandlungsplänen und dem Streben meines EGOs nach BehandlungsERFOLG, dem Patienten damit einen offenen und freien Raum mit Zeit zur Verfügung stelle, lade ich ihn ein, sich für sich selbst zu öffnen und frei seinen eigenen Weg zu finden.
Diese Qualitäten sind zielführend, wenn ich als Therapeutin einen Patienten auf seinem Weg zur Gesundung begleiten möchte.
Die Qualitäten von Maitri ermöglichen mir ein tieferes Verstehen des Patienten und können dem Patienten einen liebevollen und heilenden Umgang mit sich selbst ermöglichen.
Um die Qualitäten von Maitri zu kultivieren, brauche ich die Arbeit mit mir selbst in Form von Reflexion, Meditation aber auch von Selbstfürsorge.