Schröpfen (unblutig)

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Schröpfen ist ein seit Jahrtausenden bewährtes Naturheilverfahren. Es zählt zu den Ausleitungsverfahren, dass schon der Urvater der Medizin, Hippokrates von Kos (ca. 460-370 v.Chr.) anwendete. Mit der technischen Weiterentwicklung ist es zu einer praktikablen Behandlung geworden, die sich gut mit Physiotherapie kombinieren lässt. Durch den Unterdruck im Schröpfkopf wird ein starker Reiz auf Haut und dem darunter liegenden Gewebe gesetzt, der an der behandelten Stelle u.a. zu einer Verstärkung der Durchblutung und der Lymphbewegung führt, aber auch die Rezeptoren der verschiedensten Nervenfasern stimuliert. Zu der lokalen sichtbaren Wirkung – Verfärbung der Haut, Bläschenbildung – kann es zu Reaktionen auch in entfernten Gebieten des Körpers kommen. Über diesen Reiz sollen die Selbstheilungskräfte des Körpers mobilisiert werden. Eine eingehende Befundung, u. a. der Reflexzonen, gibt Hinweise auf Problembereiche. Gezielte Reize auf bestimmte Reflexzonen, Meridiane und Akupunkturpunkte sollen Einfluss nehmen z.B. auch auf innere Organe. Somit ist der therapeutische Ansatz auch ein Ganzheitlicher. Anwendung u.a. bei:

  • Migräne und Kopfschmerz
  • Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Verspannungen
  • Vegetative Störungen
  • Atemwegserkrankungen

Weitere Infos zum Thema:
http://de.wikipedia.org/wiki/Schröpfen
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/schroepfen.html
http://www.gesunder-mensch.de/lexikon/schroepfen-l364.html