Physio-Yogatherapie

Fotolia_32964335_Web klein b       Hierbei nutze ich meine therapeutischen Kenntnisse und Möglichkeiten aus der Physiotherapie und verbinde sie mit dem Yoga. Es wird ein physiotherapeutische Befund zusammen mit der ganzheitliche Einschätzung des Patienten aus dem Blickwinkel des Yoga erstellt. Die Ziele werden gemeinsam festgelegt die erreicht werden sollen. Die therapeutischen Mittel aus beiden Therapien verbinden sich harmonisch miteinander, ergänzen und unterstützen sich in ihrer Wirkweise.  Die Klassiche Physiotherapie erhält somit eine dritte Dimension und kann so weitaus mehr Wirksamkeit und Nachhaltigkeit für den Patienten bewirken. Hierbei orientiere ich mich nicht an den “Techniken” sondern an den jeweiligen Bedürfnissen des Patienten.

Beispiel:

Ein Patient kommt mit akutem “Hexenschuß”: Hier kann eine Schlingentischaufhängung mit einer Fango die erste Entlastung vom Schmerz bieten. In dieser “schmerzfreien Zone” können wir mit einer Atemübung, der Atemachtsamkeit beginnen, bis die Atmung sich von einer engen, verkrampften in eine tiefe, entspannte Atmung normalisiert hat. Darauf folgen könnten erste kleine achtsame, von der Atmung geführte Bewegungsabläufe in der schmerzfreien Zone. Auf diese Weise können wir zur Entkrampfung, Vergrößerung der schmerzfreien Bewegungsspielräume und Selbstvertrauen beitragen. Vor dem Abhängen aus dem Schlingentisch werden stabilisiernde Übungen gemacht um den Körper auf die Schwerkarft vorzubereiten. Als Anleitung für zuhause kann der Patient erste Achtsamkeitsübungen im Kontext mit dem Wahrnehmen und achtsamen Ausschöpfen seiner Bewegungsressourcen zusammen mit Tipps für rückenschonendes Verhalten mitnehmen.