Krankengymnastik

Physiotherapie    Krankengymnastik ist ein natürliches Heilverfahren, das die passive und aktive Bewegung des Menschen zur Heilung und Vorbeugung von Erkrankungen nutzt. Vorraussetzung einer Therapie ist eine Heilmittelverordnung (“Rezept”) Ihres Arztes. Nach ärztlicher Diagnosestellung wird ein physiotherapeutischer Befund mit Anamnese erhoben. Dieser Befund enthält eine genaue Befragung über Schmerzen bzw. körperliche Einschränkungen, einen Sicht- und Tastbefund sowie spezifische Tests. Es werden gemeinsam Therapieziele erarbeitet (diese können u.a. Schmerzlinderung, Förderung von Stoffwechsel und Durchblutung, Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination sein).

Auf dieser Grundlage wird ein individueller Therapieplan erstellt.
Zur “Krankengymnastik” kann Ihr Arzt als weitere Unterstützung physikalische Maßnahmen wie z.B. Eisbehandlung dazu verordnen. Er kann auch ein spezielles therapeutisches Verfahren – besondere Technik verordnen wie z.B. Manuelle Therapie, Bobath,….
Therapieplan und Therapieziele werden immer im Zusammenhang mit dem speziellen Menschen und seiner Lebenssituation gesehen.
Grundsätzlich ist Krankengymnastik auch immer Hilfe zur Selbsthilfe. Sie sollte je nach Krankheitsbild und Situation Information über das Problem beinhalten, Anleitung zum Eigentraining und Beratung zur Prophylaxe.

Sie möchten wissen, was Physiotherapie leisten kann? Beim Deutschen Verband für Physiotherapie, Zentralverband der Physiotherapeuten/Krankengymnasten (ZVK) e.V. finden Sie unter dem Punkt “Was ist Physiotherapie” mehr Informationen.